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Euro-Zone: Wirtschaftsklima zum neunten Mal im Plus

Die europäische Wirtschaft sieht zuversichtlich auf die kommenden Monate: Der BCI-Index für das Geschäftsklima der Euro-Zone stieg zum neuten Mal in Folge an. Insbesondere das produzierende Gewerbe spürt den beginnenden Aufschwung.

Raffinerie in Ostdeutschland: Die Industrie in Europa blickt weiterhin optimistisch in die Zukunft. Quelle: Pressebild
Raffinerie in Ostdeutschland: Die Industrie in Europa blickt weiterhin optimistisch in die Zukunft. Quelle: Pressebild

HB BRÜSSEL. Das Geschäftsklima in der Euro-Zone hat sich im Dezember zum neunten Mal in Folge aufgehellt. Der Business Climate Indicator (BCI) sei von revidiert minus 1,53 Punkten auf minus 1,22 Punkte geklettert, teilte die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mit. Ursprünglich waren für November minus 1,56 Punkte ausgewiesen worden.

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Ein Indexstand des Geschäftsklimas von Null Punkten entspricht dem langfristigen Durchschnittswachstum der Industrieproduktion von zwei Prozent. Ein Produktionsrückgang wird angedeutet, wenn der Index unter minus 0,5 Punkte liegt.

Die Stimmung von Unternehmern und Verbrauchern in der Euro-Zone hat sich zum Jahresende damit überraschend deutlich aufgehellt.

Dabei verbesserte sich die Stimmung besonders in der Industrie. Die Unternehmer berichteten über anziehende Aufträge, sehen die Aussichten für die Produktion aber weniger optimistisch. Auch bei Dienstleistern und Verbrauchern hellte sich die Stimmung auf.

Das Barometer setzt sich aus mehreren Komponenten zusammen, wobei die Industrie 40 Prozent, Verbraucher und Handel dagegen nur jeweils fünf Prozent ausmachen.

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