Eurozone
Arbeitslosigkeit verharrt auf Acht-Jahres-Tief

Der Arbeitsmarkt in der Eurozone hat sich auch im Juli nicht verändert. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert und damit auf dem tiefsten Stand seit acht Jahren. Weniger als 15 Millionen Menschen waren ohne Arbeit.
  • 0

LuxemburgIn der Eurozone hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt im Juli wie erwartet nicht verändert. Die Arbeitslosenquote verharrte auf dem tiefsten Stand seit mehr als acht Jahren. Nach Angaben des Statistikamts Eurostat vom Donnerstag lag die Arbeitslosenquote weiter bei 9,1 Prozent. Das ist der geringste Wert seit Februar 2009. Volkswirte hatten diese Entwicklung erwartet. Insgesamt waren 14,86 Millionen Menschen ohne Arbeit und damit 73.000 mehr als im Juni.

Seit 2013 geht es mit der Arbeitslosenquote im gemeinsamen Währungsraum tendenziell nach unten. In der Hochphase der Euro-Schuldenkrise war die Arbeitslosenquote zeitweise über die Marke von 12 Prozent gestiegen.

Für die gesamte Europäische Union meldete Eurostat eine Arbeitslosenquote, die deutlich unter dem Niveau der Eurozone liegt. In der EU mit ihren 28 Mitgliedsstaaten habe die Quote im Juli wie im Vormonat bei 7,7 Prozent gelegen und damit weiter auf dem niedrigsten Stand seit Dezember 2008.

Nach wie vor weisen die Mitgliedsländer des Euroraums sehr unterschiedliche Arbeitslosenquoten auf. Besonders niedrig ist die Arbeitslosigkeit nach europäischer Berechnung in Deutschland (3,7 Prozent) und Malta (4,1 Prozent). Nach wie vor sehr hohe Werte gibt es in Griechenland (Mai: 21,7 Prozent) und Spanien (17,1 Prozent).

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Eurozone: Arbeitslosigkeit verharrt auf Acht-Jahres-Tief"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%