EZB-Ratsmitglied Nowotny erwartet weiterhin geringe Inflation

Steigende Preise? Kaum, prognostiziert EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny den Europäern. Billiges Öl und die schlechte Entwicklung Chinas hielten die Inflationsrate unten, so der Gouverneur der Österreichischen Notenbank.
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huGO-BildID: 45581248 Austrian National Bank Governor Ewald Nowotny presents the bank's 2015-2017 economic forecast for Austria during a news conference in Vienna, June 8, 2015. REUTERS/Heinz-Peter Bader Quelle: Reuters
Austrian National Bank Governor Nowotny presents the bank's 2015-2017 economic forecast for Austria

huGO-BildID: 45581248 Austrian National Bank Governor Ewald Nowotny presents the bank's 2015-2017 economic forecast for Austria during a news conference in Vienna, June 8, 2015. REUTERS/Heinz-Peter Bader

(Foto: Reuters)

WienEZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny erwartet angesichts des niedrigen Ölpreises eine weiterhin geringe Inflation in der Euro-Zone. Ob die Europäische Zentralbank (EZB) ihre langfristige Inflationsprognose anpasse, sei noch nicht absehbar, sagte er am Donnerstag am Rande einer Veranstaltung in Wien. „Aber sicherlich ist es so, dass wir jedenfalls nicht mit einer raschen Rückkehr zu unserem Preisstabilitätsziel rechnen können.“ Das liegt mittelfristig bei knapp zwei Prozent. Im Juli lag die Teuerungsrate in der Währungszone bei 0,2 Prozent.

Grund für den niedrigen Ölpreis sei auch die schlechtere Entwicklung Chinas, was die Nachfrage nach dem Rohstoff dämpfe. Dies könne eine Bedrohung für die Weltwirtschaft darstellen. Die Euro-Zone sei davon aber vergleichsweise wenig betroffen, sagte Nowotny.

  • rtr
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