EZB-Stütze
Griechische Banken beziehen Nothilfen

Wegen zu großer Abflüsse bei den Einlagen beziehen drei von vier griechischen Notbanken Not-Liquiditätshilfen der Notenbank. Die EZB hat bereits Grünes Licht gegeben, prüft das Verfahren aber am Mittwoch erneut.
  • 0

AthenIn Griechenland haben drei der vier Großbanken Insidern zufolge begonnen, Finanzhilfen der nationalen Notenbank zu nutzen. Bisher belaufe sich die abgerufene Summe der sogenannten Not-Liquiditätshilfen (ELA) auf rund zwei Milliarden Euro, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag von zwei Personen, die mit dem Vorgang vertraut sind. Die Banken hätten zuvor spürbare Abflüsse bei ihren Einlagen verzeichnet.

Bei Engpässen können die Banken in der Euro-Zone auf Not-Liquiditätshilfen ihrer nationalen Notenbank zurückgreifen. Der Rat der Europäischen Zentralbank muss dies absegnen.

Den Insidern zufolge gab die EZB hierzu am 21. Januar grünes Licht und genehmigte die Hilfen für zwei Wochen. Sie werde die Situation am Mittwoch erneut prüfen, hieß es.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " EZB-Stütze: Griechische Banken beziehen Nothilfen"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%