Februar-Wert: US-Einkaufsmanagerindex legt deutlich zu

Februar-Wert
US-Einkaufsmanagerindex legt deutlich zu

Der an den Finanzmärkten viel beachtete Konjunkturindex der US-Einkaufsmanager ist im Februar deutlich stärker gestiegen als erwartet. Dagegen sanken die Bauausgaben in den Vereinigten Staaten im Vormonat unerwartet deutlich.

HB NEW YORK. Der Einkaufsmanagerindex kletterte auf 52,3 Zähler von 49,3 Punkten im Vormonat, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Donnerstag mitteilte. Experten hatten im Schnitt lediglich mit einem Anstieg auf 50,0 Punkte gerechnet. Ein Index-Wert von über 50 Punkten deutet auf eine Expansion im Verarbeitenden Gewerbe hin, Werte darunter zeigen ein Schrumpfen an. An den Rentenmärkten sorgte das Wachstum in der Industrie für steigende Renditen, die Aktien machten einen Teil ihrer Verluste wett.

Der Beschäftigungsindex kletterte auf 51,1 von 49,5 Zählern im Januar. Der Teilindex für die Preise stieg auf 59,0 von zuvor 53,0 Punkten. Das Barometer für die Neuaufträge legte auf 54,9 von 50,3 Zählern zu.

Zu den Bauausgaben berichtete das Handelsministerium, der Rückgang habe 0,8 Prozent betragen. Volkswirte hatten mit einem Minus von lediglich 0,5 Prozent gerechnet. Dafür fielen die Ausgaben im Dezember deutlich höher aus als bislang angenommen: Das Ministerium nannte ein Plus von 0,6 Prozent nach einem zuvor gemeldeten Minus von 0,4 Prozent. Ausschlaggebend für den Rückgang im Januar war erneut das Minus von 1,8 Prozent bei Privathäusern. Die Ausgaben für öffentliche Bauten schossen dagegen um knapp zehn Prozent in die Höhe, die Ausgaben für Geschäftsgebäude blieben unverändert.

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