Fed-Vize lobt EZB
Krise hat die Euro-Zone stärker gemacht

Die EZB bekommt Lob: Dank der Arbeit der Zentralbank sei die Euro-Zone gestärkt aus der Schuldenkrise gegangen, so der Vize-Chef der US-Notenbank Fed. Doch die Euro-Länder hätten auch noch Aufgaben zu erledigen.
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Die Euro-Zone ist nach Einschätzung der US-Notenbank (Fed) gestärkt aus der Schuldenkrise hervorgegangen. Diese sei angesichts der Probleme Griechenlands zwar noch nicht vorbei, sagte Fed-Vizechef Stanley Fischer am Donnerstag auf einer Zentralbankkonferenz in Portugal. Aber die Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) hätten Zweifel an einem Fortbestehen der Währungsgemeinschaft „weitgehend, wenn nicht sogar vollständig, ausgeräumt“. Fischer verwies unter anderem auf die massiven Anleihenkäufe der EZB sowie die Einrichtung einer Bankenunion.

Seinen Worten zufolge haben die Euro-Länder aber noch wichtige Aufgaben zu erledigen. So müssten sie dafür sorgen, dass die Mitgliedstaaten mehr Verantwortungsbewusstsein in der Haushaltspolitik zeigten. Außerdem sei wichtig, Wirtschaftswachstum und Produktivität zu erhöhen, um die Probleme einer alternden Gesellschaft zu bewältigen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Schwachmat "... gestärkt aus der Krise gegangen ..." was für Pillen nimmt der?

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