
NürnbergTrotz der ungelösten Schuldenkrise in Europa steigt die Kauflaune der deutschen Verbraucher. Das für Juli berechnete Konsumklima-Barometer stieg überraschend von 5,6 auf 5,7 Punkte, teilte die Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) am Dienstag mit. Das war der erste Anstieg seit vier Monaten. Von Reuters befragte Analysten hatten einen Rückgang auf 5,3 Zähler erwartet. Die 2000 befragten Verbraucher rechnen mit spürbar steigenden Einkommen und einer anhaltend guten Konjunktur. Sie wollen deshalb mehr Geld für größere Anschaffungen lockermachen.
„Nach wie vor vorhandene Risiken für die Konjunktur - wie die Schuldenkrise in der Eurozone und hohe Energiepreise - sind im Frühsommer in der Wahrnehmung der Verbraucher etwas in den Hintergrund getreten“, sagte GfK-Experte Rolf Bürkl. „Damit gewinnen die guten Rahmendaten wie die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und das gute Wirtschaftswachstum wieder die Oberhand über die „Störfaktoren' Fukushima sowie die Situation im Nahen Osten und Griechenland.“
Den größten Sprung nach oben machten die Einkommenserwartungen, die so gut sind wie seit November nicht mehr. Besonders die sinkende Arbeitslosigkeit sorge dafür, dass mehr Konsumenten eine Verbesserung ihrer finanziellen Lage erwarten. „Zum einen können die gesamten Löhne und Gehälter durch die steigende Anzahl von Erwerbstätigen zunehmen“, sagte Bürkl. „Zum anderen stärkt eine sinkende Arbeitslosigkeit die Verhandlungsposition der Arbeitnehmer im Hinblick auf höhere Zuwächse bei den Arbeitseinkommen.“ Trotz der vergleichsweise hohen Inflation waren die Reallöhne im ersten Quartal mit rund zwei Prozent so kräftig gestiegen wie seit Jahren nicht mehr.
Ungeachtet erster Anzeichen für eine Konjunkturabkühlung rechnen die Verbraucher mit einem robusten Wirtschaftswachstum. Wegen des starken Auftaktquartals hatten die Bundesbank und eine Reihe von Wirtschaftsinstituten ihre Prognosen heraufgesetzt. „Das bedeutet, dass sich die deutsche Wirtschaft ähnlich dynamisch entwickeln wird wie im vergangenen Jahr“, sagte Bürkl. Das gewerkschaftsnahe IMK-Institut erwartet sogar ein Wachstum von vier Prozent. Allerdings rechnen die Unternehmen in den kommenden Wochen mit einer Abkühlung: Die Ifo-Konjunkturerwartungen, für die 7000 Manager befragt werden, sanken zuletzt vier Monate in Folge.
Dennoch sitzt bei den Verbrauchern das Geld wieder lockerer. „Positive Konjunktur- und überaus erfreuliche Arbeitsmarktzahlen stärken die Planungssicherheit der Konsumenten, die gerade bei größeren Anschaffungen eine wichtige Rolle spielt“, sagte Bürkl.
Na bei der primitiven Schreibe bin ich mir da nciht sicher.
Mit mir könnten sie sicher auch nicht mithalten.
Also bitte nicht so großspurig
Ja Liebelein, wenn es mal gute und wahre Nachrichten wären.
Sind es aber nicht. Es sind Heucheleien und dienen nur der Manipulation der Bürger.
Aufwachen!
Da brauchen sich Ihre Nackenhaare auch nicht kräuseln. Sie müssen nur von Ihrer Obrigkeitshörigkeit weg und ganz ralistisch in den Alltag blicken
Komisch nur, dass ich immer lese, der Einzalhandel hat wieder Verluste gemacht im letzten Quartal.
Dieser Index ist Leuteverdummung.
Es wird doch von der Unterschicht gekauf nach dem Motte "kauf jetzt, zahle später"
Die Werbung, auch vom Media-Markt ist doch genau so aufgebaut
Und wenn die Leute dann in Privatinsolvenz fallen, zahlen wir das auch alle. Da denkt nur keiner drüber nach, dass die Friemn, die im Rahmen dieses Insolvenzverfahrens ja auf Geld verzeichten, damit Lie4schen Müller wieder auf die Füße kommt, aber die verzichten ja nicht wirlich, die schlagen das auf die Preise, ergo zahlen wir alle diese Privatinsolvenzen. Das ist wie mit der Griechenlandkrise. Die Gewinne machen die Oberen, die Verluste zahlen wir
Wo ist Deutschland nur gelandet?
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