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Griechenland: Wirtschaft schrumpft weiter dramatisch

Die Wirtschaftsleistung des Schuldensünders Griechenland ist auch 2011 erneut massiv eingebrochen. Die Regierung rechnet 2012 im fünften Jahr in Folge mit Rezession

Die Aufschrift "2 Euro" in griechischer Schrift steht auf einer Euro-Münze. Quelle: dapd
Die Aufschrift "2 Euro" in griechischer Schrift steht auf einer Euro-Münze. Quelle: dapd

AthenIm von der Schuldenkrise gebeutelten Griechenland ist kein Ende der Rezession in Sicht. Die Wirtschaftsleistung des Euro-Landes schrumpfte im letzten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sieben Prozent, wie die griechische Statistikbehörde am Dienstag unter Berufung auf eine erste Schätzung mitteilte. Für das Gesamtjahr 2011 rechnet Athen laut aktuellem Haushaltsentwurf mit einem Wachstumsrückgang um 5,5 Prozent.

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Experten gehen nach massiven Lohnkürzungen und Steuererhöhungen wegen der Schuldenkrise aber inzwischen mit einem stärkeren Rückgang aus. Für das laufende Jahr erwartet Athen bisher noch einen Rückgang des Bruttoinlandsproduktes um 2,8 Prozent.

Griechenland würde sich damit im fünften Jahr in Folge in der Rezession befinden.

Athen droht wegen der Schuldenkrise ohne erneute Unterstützung von außen im kommenden Monat die Staatspleite. Das griechische Parlament hatte deshalb in der Nacht zum Montag einem umfangreichen Sparpaket zugestimmt, das Voraussetzung für ein neues Hilfspaket der EU, der Europäischen Zentralbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) ist. Die Finanzminister der Eurozone wollen am Mittwoch über das Hilfsprogramm im Umfang von 130 Milliarden Euro befinden.

Vergangene Woche hatte auch das Statistische Amt Hiobsbotschaften zu verkünden: Sie teilten mit, dass auch die Arbeitslosigkeit in Griechenland immer weiter steige. Die Arbeitslosenquote betrug im November 20,9 Prozent und übertraf damit erstmals in der jüngeren Geschichte des Landes die psychologisch wichtige Grenze von einer Million Menschen. Insgesamt waren 1.029.587 Menschen ohne Job. Noch vor zwei Jahren lag die Quote im gleichen Monat bei 13,9 Prozent und im Oktober 2011 waren es 18,2 Prozent.

  • 14.02.2012, 13:08 Uhrihr

    Die Renditen für die Banken und Finanzverbrecher sind beträchtlich!!
    Nur der Steuerzahler ist der Depp!

  • 14.02.2012, 12:57 UhrAnonymer Benutzer: Franz

    "Ach alles Unsinn, schaut auf die Märkte! Sieht doch nach blühenden Landschaften weltweit aus!"

    Und am Mittwoch werden die wir eine Investition von 130 Mrd. in diese tolle Zukunft investieren. Allerdings darf man auf die Rendite gespannt sein ;(

  • 14.02.2012, 12:40 UhrAnonymer Benutzer: Aha

    Lügenland ist abgebrannt.

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