Diskussion: Kommentare zu: Stimmungshoch im deutschen Mittelstand

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 29.01.2012, 11:37 UhrAnonymer Benutzer: Meinungsmache_oder_Wahrheit

    Was soll ich nun glauben @ Handelsblatt.
    Das was ihr hier schreibt oder das was ich hier lesen kann:
    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/01/36930/

    Eurer Meinung nach ist alles super, alles wunderbar, Anderswo lese ich von bevorstehender Insolvenzwelle im Deutschen Mittelstand?
    Was nun, welchem Bericht soll ich glauben schenken?
    Wohin geht die Reise?

    • 29.01.2012, 12:10 UhrAnonymer Benutzer: kleinerMann

      Das Handelsblatt ist ein Massen-Medium wie der Spiegel oder die Springer-Presse. Das Handelsblatt muss seinen Lesern den Eindruck verschaffen, dass es den deutschen Mittelstand besser geht, weil es die Geldgeber des Handelsblatts so wollen. Und dabei beruft es sich nur darauf, was die ausgesuchten Unternehmen erwarten und nicht nicht, wie es tatsächlich aussieht.

      Ich mache mir immer meine eigenen Gedanken. Das ist gesünder!

  • 29.01.2012, 12:23 UhrAnonymer Benutzer: M_H

    Meinungsmache per Aufmacher ?

    Natürlich muss jeder Betrieb auch ein Auge darauf werfen, ob hinter den Aufträgen auch solventes Unternehmen steht, bevor er Aufträge annimmt.

    Dass dennoch die eine oder andere böse Überraschung durch Zahlungsverzüge oder Insolvenzen passieren wird, ist wohl klar.

    Daraus aber eine bedrohliche Insolvenzwelle anrollen zu sehen, ist aber Pessimismus im Quadrat. Das relativiert die guten Unternehmensaussichten nun wirklich nur marginal.

    Ohnehin erscheint mir diese DMN als Sammelmedium schlechter Nachrichten, gute kommen gar nicht erst in die Übersicht.
    Und schlechte "Nachrichten" werden dann auch noch per reisserische Aufmacher-Aussagen heillos dramatisiert....

  • 29.01.2012, 12:42 UhrM.Deyanaron

    Griechenland ist Anfang 2010 implodiert.D wuchs in 2010 mit 3.7% und in 2011 mit 3%.Seit 2 Jahren redet sich jeder Experte im Himmel mit der bevorstehenden Euro-Dämmerung.Ich bin mir sicher,dass wir am Ende 2012 mit 1.5% uns verabschieden werden.Der Euro bleibt-Griechenland und Portugal gehen.Die EZB hat interveniert und man sieht,dass es beim Irland,Spanien und Italien funktioniert hat-die Zinsen fallen.Das selbe mach man mit Griechenland und Portugal aber der MArket reagiert nicht.Damit ist es klar,dass Investoren verstanden haben wer eine Chance im Eurosystem hat und wer nicht.

  • 29.01.2012, 12:44 UhrAnonymer Benutzer: Knecht_Ruprecht

    Das Handelsblatt ist ziemlich perfide in seinen ausgesuchten Informationen. Besser als Goebbels es war!
    Denn dieser Artikel ist nur dazu da, weiter Pro-Stimmung für den Euro zu machen. Alles halb so schlimm mit dem Euro, er wird "gerettet" und alles ist gut!
    Das Gegenteil ist aber richtig - der Euro wird Deutschland den Staatsbankrott bescheren. Wenn das die hiesige Industrie begreift, dann ist der Ofen aus. Die deutsche Industrie brauch den Euro nicht. Auch das ist Propaganda. Allerdings ist die deutsche Exportindustrie so dämlich, pro-Euro eingestellt zu sein, weil sie ein paar Milliönchen Umrechnungsgebüren und Währungsrisiken spart. Dafür nimmt sie den deutschen Staatsbankrott und die völlige Verarmung der Bevölkerung in Kauf. Denn die ist es, die die Exportindustrie mit ihren Steuern für den Euro subventioniert. Die Bevölkerung blutet aus - und ein paar Idioten, die an der Börse an steigenden Kursen verdienen, interessiert es nicht. Das Gemeinwesen ist hier zentral - und nicht Partikularinteressen. Übrigens auch nicht von selbst ernannten politischen Eliten, die "koste es, was es wolle", größenwahnsinnige und überhebliche "politische Projekte" auf dem Rücken der Bevölkerung vorantreiben. Auch wenn es den Weg in die Knechtschaft bedeutet!

    • 29.01.2012, 12:55 UhrTroll-Buster

      Selten so einen Schwachsinn gelesen. Vergiss nicht deine Pillen zu nehmen, Knucklehead!

  • 29.01.2012, 12:45 UhrAnonymer Benutzer: roterkaufmann

    mittelständler, gewerbetreibende und handwerker die nicht für die großen konzerne arbeiten, sondern ihre aufträge vom endverbraucher erhalten werden sich sicherlich 2012/2013 warm anziehen müssen. wenn die rezession der anderen länder, deren importe und somit unsere exporte abwürgen dürfte die luft für den mittelstand auch in deutschland dünner werden.

    daher sollte merkel & co. endlich handeln und die probleme lösen, statt immer nur zeit zu kaufen und somit die krise zu verschärfen und zu verlängern.

    daher brauchen wir nun endgültig einen schuldenschnitt, die ezb soll keine sinnlosen umwege über die banken gehen und die staaten, die sich ja wegen der bankenkrise überschuldet haben, direkt kapitalisieren. das bankwesen muss öffentlichrechtlich/genossenschaftlich werden und die steuer für die wirklich reichen und dazu gehören die wenigsten mittelständler endlich erhöht werden

  • 29.01.2012, 13:13 UhrCountry_Air

    Ich hatte in den letzten 15 Monaten ca. 15 Vorstellungsgespräche, Probearbeiten, Betriebs-besichtigungen und Tätigkeiten im "Mittelstand" (mit 11 MA bis 1000 MA). Die Unternehmen agieren oft "von ihrer Substanz" (Hallenaufgaben-/Vermietung, Sparen bei Maschinenanschaffungen) und können nur noch Billiglöhne zahlen. Meine Live-Eindrücke sagen mehr aus als das Handelsblatt dem Leser glauben machen will. Es kann sein, dass ich in Kürze zu einem US-Amerikanischen Unternehmen wechsle. Die haben u.a. Werke im Nahen Osten, Asien, USA, EU, Südamerika, Australien. Die Deutschen AG`s wissen halt oft nicht, was sie (mit 10 J. Berufserfahrung in der Fräsbranche) wollen. Die Amis und die Schweizer freuen sich gerne über deutsches KnowHow und ich mich über die Wurst auf meinem Teller und weniger auf Harz IV.

  • 29.01.2012, 14:04 UhrStubi

    Wenn es der Wirtschaft in Deutschland so gut geht, warum wird dann der deutsche Sparer durch die EZB mit Negativzinsen enteignet?!

    Der Transfer unserer Geldvermoegen laeuft schon lange, wenn auch nicht so offensichtlich, da der Wertverlust schleichend aber stetig geschieht. Unsere Politik kuemmert dies wenig, wenn fuer viele die Altersversorgung durch solche Transferleistungen weggefressen wird.

  • 29.01.2012, 16:41 Uhrk.h.a.

    Stimmungsindikatoren zeigen nur das an, wonach sie benannt sind: Stimmungen.
    Und die können sich stündlich ändern.
    Besser man hält sich an Fakten nebst ein paar historische Erfahrungen.

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