Ifo-Institut
Wachstum in Euro-Zone zieht nur leicht an

Die Konjunktur in der Euro-Zone wird nach Vorhersage des Ifo-Instituts in den nächsten Monaten leicht anziehen. Schwach soll die Entwicklung in Italien ausfallen.
  • 4

BerlinDie Konjunktur in der Euro-Zone wird nach Vorhersage des Ifo-Instituts in den nächsten Monaten leicht anziehen. Im ersten und zweiten Quartal werde das Bruttoinlandsprodukt jeweils um 0,3 Prozent zulegen, heißt es in einer von den Münchner Forschern am Montag vorgelegten Prognose. Daran sind auch die Statistikinstitute Insee in Paris und Istat in Rom beteiligt.

Ende 2014 lag das Wachstum bei 0,2 Prozent. Für Deutschland und Spanien erwarten die Institute 2015 ein relativ kräftiges Wachstum, für Frankreich ein gemäßigtes und für Italien eine schwache Entwicklung.

Die Lage am Arbeitsmarkt wird sich nach Einschätzung der Institute langsam verbessern. Auch wegen des Preisverfalls beim Öl rechnen sie mit einem Anstieg der verfügbaren Einkommen, der sich voraussichtlich positiv auf den privaten Verbrauch auswirken werde. „Die Investitionen werden sich 2015 erholen, getrieben von besseren Finanzierungsbedingungen und einer zunehmenden Nachfrage aus dem In- und Ausland“, heißt es in der Prognose weiter. Zu einer positiveren Entwicklung könnte ein weiterer Rückgang des Ölpreises und des Euro-Dollar-Wechselkurses beitragen.

Wegen der Wahl in Griechenland und den damit verbundenen möglichen Folgen für die Stabilität des Euro-Raums könnte sich die Prognose jedoch als zu optimistisch erweisen, warnen die Autoren.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Ifo-Institut: Wachstum in Euro-Zone zieht nur leicht an"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Wenn die Kriminalität enorm steigt und viele davon in Haft kommen steigt das BIP, sagt zumindest die geltende VWL.

  • Wachstum in Euro-Zone zieht nur leicht an

    -------------------------------------------

    Wachstum in Euro-Zone zieht nur leicht an ?????

    Falsch !!!!!

    EU-ARBEITSLOSIGKEIT STEIGT ENORM.

    EU-OBDACHLOSIGKEIT STEIGT ENORM.

    EU-KRIMINALITÄT STEIGT ENORM.

    Und das ganze hält die nichts nutzende und überteuerte

    EU-Politiker einen Arbeitsplatz-Garantie...

    und hält die auch in Form.





  • Eine solche Prognose hängt an zu vielen Imponderabilien, als daß sie von Wert sein könnte - wie schon der Vorkommentar zu Recht ausführt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%