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Industrie-Produktion: Eisiger Winter bremst Baubranche aus

Die deutsche Industrie hat den Wintereinbruch gut weggesteckt, der Bau musste jedoch kräftig Federn lassen. Die Produktion der Industriebetriebe sank im Dezember nur minimal um 0,1 Prozent zum Vormonat, wie das Bundeswirtschaftsministerium mitteilte.

Der frühe und harte Winter legte etliche Baustellen lahm. Quelle: dpa
Der frühe und harte Winter legte etliche Baustellen lahm. Quelle: dpa

HB BERLIN. Da Eis und Schnee aber die Baustellen weitgehend still gelegt hatten, brach die Bauproduktion zum Jahresende fast um ein Viertel ein. Das gesamte produzierende Gewerbe - also Industrie, Energie und Bau - drosselte seinen Ausstoß überraschend deutlich um 1,5 Prozent. Von Reuters befragte Analysten hingegen hatten im Mittel ein Plus von 0,3 Prozent erwartet. In der Industrie fuhren die Hersteller von Investitionsgütern wie Maschinen und Anlagen ihre Erzeugung um 3,3 Prozent hoch.

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Die Hersteller von Vorleistungsgütern wie Chemikalien produzierten jedoch 3,1 Prozent weniger als im November, Hersteller von Konsumgütern 1,3 Prozent weniger. Die Energiebranche verzeichnete hingegen ein Plus von 0,3 Prozent. Der Bau hatte auch Anfang 2010 deutliche Produktionsausfälle wegen des harten Winters hinnehmen müssen. Die Branche holte im Frühjahr aber den Großteil davon wieder auf. Das Ministerium äußerte sich insgesamt zuversichtlich und verwies auf den Wachstumstreiber Industrie: „Die Produktion in der konjunkturell maßgeblichen Industrie bleibt aufwärts gerichtet und behält im Jahresschlussquartal die Dynamik aus der Vorperiode bei.“

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