Insgesamt schwache Ausfuhren
Chinesisch-amerikanischer Exportüberschuss steigt

Chinas Exporte sind im August deutlich langsamer gewachsen als von Experten erwartet. Das gilt besonders für Warenlieferungen in die Europäische Union. Insgesamt zogen die Ausfuhren noch um 5,5 Prozent an.
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PekingMitten im sich weiter verschärfenden Handelskonflikt mit den USA hat Chinas Exportmotor im August stärker als erwartet geschwächelt. Die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten waren dabei aber noch einer der stärksten Treiber. Der von US-Präsident Donald Trump so stark gescholtene Überschuss im Handel mit den Vereinigten Staaten stieg so auf den höchsten Stand seit Herbst 2015.

Deutlichere Rückgänge bei den Wachstumsraten gab es bei den Exporten in die Europäische Union und vor allem Japan. Insgesamt zogen die Ausfuhren im August um 5,5 Prozent auf 199 Milliarden Dollar an, wie der Zoll am Freitag in Peking mitteilte. Dies ist der geringste Zuwachs seit Februar, als die Daten allerdings auch wegen des Neujahrsfests verzerrt waren. Zudem lag der Anstieg unter den Erwartungen der Experten. Die Einfuhren legten um 13,3 Prozent auf 157 Milliarden Dollar zu. Hier sorgten vor allem die Importe aus der EU für eine Belebung.

Der Überschuss im Außenhandel mit den USA bleibt weiter sehr hoch. Dieser zog im Vergleich zum Vorjahr um rund vier Prozent auf 26,2 Milliarden Dollar an und erreichte damit den höchsten Stand seit September 2015. Trump sieht in dem hohen Defizit im Handel mit China und auch Deutschland eines der größten Probleme seiner Wirtschaft und will dieses mit aller Macht bekämpfen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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