Institut für Weltwirtschaft Forscher trauen Deutschland anhaltenden Boom zu

Auf der Sonnenseite der Konjunktur – dort sieht das Kieler IfW Deutschland. Mit anderen Experten erwarten die Forscher ein kräftiges Wirtschaftswachstum in den kommenden beiden Jahren.
Update: 12.03.2015 - 12:29 Uhr 2 Kommentare
Das Kieler Institut für Weltwirtschaft rechnet 2015 mit einem Wachstum von 1,8 Prozent. Quelle: AFP
Wirtschaft im Aufschwung

Das Kieler Institut für Weltwirtschaft rechnet 2015 mit einem Wachstum von 1,8 Prozent.

(Foto: AFP)

Kiel/Halle/FrankfurtWirtschaftsforscher trauen der deutschen Wirtschaft einen anhaltenden Boom zu. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) hob am Donnerstag seine Prognose für 2015 von 1,7 auf 1,8 Prozent an. Für 2016 rechnen die Experten sogar mit 2,0 Prozent. „Insgesamt zeichnet sich ab, dass die ökonomische Aktivität in Deutschland allmählich in die Hochkonjunktur expandiert“, resümierte das IfW.

„Deutschland lebt derzeit auf der Sonnenseite der Konjunktur“, sagte der Leiter des IfW-Prognosezentrums, Stefan Kooths. Auch bei der Deutschen Bundesbank wächst der Optimismus. Sie traut der deutschen Wirtschaft in diesem Jahr ein Wachstum von 1,5 Prozent zu, nach 1,0 Prozent vorhergesagt im Dezember. Im vergangenen Jahr hatte die größte Volkswirtschaft der Eurozone um 1,6 Prozent zugelegt.

In diesem Jahr stimulieren laut IfW besonders Konsumausgaben und Wohnungsbauinvestitionen der privaten Haushalte die Konjunktur. Die niedrigen Inflationsraten trieben den privaten Konsum an. Im nächsten Jahr dürften die Unternehmensinvestitionen zur zweiten Säule des Aufschwungs werden, hieß es weiter.

Bundesbank-Präsident Jens Weidmann sagte in Frankfurt, die Unternehmen profitierten unter anderem vom niedrigen Ölpreis und der Abschwächung des Euro-Kurses. Die Verbraucher seien in Konsumlaune, dazu trügen auch die gestiegenen Tarifverdienste und die niedrige Inflation bei. Zudem dürfte die Arbeitslosigkeit weiter sinken.

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2 Kommentare zu "Institut für Weltwirtschaft: Forscher trauen Deutschland anhaltenden Boom zu"

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  • ... Das muss man sich nur langsam auf der Zunge zergehen lassen. Und kein Politiker findet daran Anstoss. Wie sozial verhärtet muss deren Geist sein, dass sie nicht einmal morgens, wenn sie in den Spiegel schauen, Bedenken bekommen. Nichts positives für die griechischen Politiker. Das sind Gauner wie die hiesigen auch. Aber wer an Gerechtigkeit glaubt, der kann das was Schäuble und Merkel mit der SPD und der FDP veranstaltet haben, nicht gut heißen.

  • "Forscher sehen Deutschland auf Weg in die Hochkonjunktur" Zweifellos lebt deutschland von seinen Exporten und die werden mit der Währungskurspolitik Draghis geradezu befeuert. Da die griechischen Oliven nur einmal im Jahr reifen, sind ausgerechnet die ärmeren Regionen der EU wiederum die leidtragenden. An der derzeitigen EZB-Politik, der Politik des sozialen Ungleichgewichts, ist wirklich kein gutes Haar mehr dran. Da wandert das Geld der kleinen Leute aus deren Altersvorsorge in die Befeuerung der Börsenkurse, damit die Vermögen der Reichen erhalten werden. Das muss man sich nur langsam auf der Zunger

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