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Investitionen: Malaysia will Hochlohnland werden

Malaysia macht derzeit eine Transformation durch: vom Rohstoffexporteur zu einem Industrieland mittleren Niveaus. Und das soll noch nicht alles gewesen sein. Aber auch in diesem Land warten Hürden.

Ein Markt in Ipoh, Malaysia. Quelle: dapd
Ein Markt in Ipoh, Malaysia. Quelle: dapd

BangkokVom Billigproduzenten früherer Jahre hat sich Malaysia schon ein gutes Stück entfernt. Nun will Ministerpräsident Najib Razak mit einem wirtschaftlichen Transformationsprogramm den Sprung zum Hochlohnland schaffen. Zwischen 2010 und 2020 sollen Investitionen von 440 Milliarden Dollar in den Aufbau moderner Industrien und Dienstleistungsfirmen fließen, 27 Prozent davon aus dem Ausland. 3,3 Millionen neue Arbeitsplätze sollen dabei entstehen, und das Durchschnittseinkommen soll von 9 000 auf 15 000 Dollar im Jahr steigen.

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Schon in den vergangenen Jahrzehnten hat sich Malaysia von einem relativ armen Rohstoffexporteur zu einem Industrieland mittleren Niveaus gewandelt. Das gelang trotz straffer wirtschaftlicher Lenkung in dem Einparteienstaat, die die Malaien vor anderen ethnischen Gruppen bevorzugte.

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Trotz Reformen in den letzten Jahren habe der Staat noch immer einen starken Einfluss auf die Wirtschaft, bemängelt Prognos. Einige Schlüsselbranchen würden von Staatsbetrieben dominiert. Zudem versuche die Regierung, im Rahmen von Fünfjahresplänen die wirtschaftliche Entwicklung vorzugeben, und lenke große Budgets in ausgewählte Zielregionen und -branchen. Das binde gewaltige Ressourcen und führe diese einer teils ineffizienten Verwendung zu. Auch die Bürokratie wirke wachstumshemmend. Immerhin habe die Regierung aber erkannt, dass sie mehr in die Qualifikation der Arbeitskräfte investieren müsse.

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