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Irlandkrise: Weber liebäugelt mit größerem Euro-Schutzschirm

Die Irlandkrise schlägt weiter hohe Wellen und einige Beobachter sehen sogar die Existenz des Euro gefährdet. Bundesbankchef Axel Weber hält das für falsch. Notfalls werde Europa seinen Eurorettungsfonds aufstocken, um Attacken auf die Gemeinschaftswährung abzuwehren, erklärte er am Mittwochabend.

Bundesbankchef Axel Weber zeigt sich kämpferisch. Quelle: DAPD
Bundesbankchef Axel Weber zeigt sich kämpferisch. Quelle: DAPD

HB PARIS/BRÜSSEL. Deutschland wichtigster Notenbanker, Bundesbankchef Axel Weber, hält die Furcht vor einem Ende des Euro für unbegründet. Sollte der 750 Mrd. Dollar schwere aufgebraucht sein, würden die Mitgliedsstaaten ihren 500 Mrd. Dollar schweren Anteil weiter aufstocken, zeigte er sich am Mittwochabend bei einer Rede in Paris sicher. „Wenn diese Summe aufgebraucht ist, könnten wir sie erhöhen“, sagte er laut einem Bericht des „Wall Street Journals“ (US-Onlineausgabe). „Eine Attacke auf den Euro hat keine Chance.“ Bislang hatte sich Weber offen kritisch zu den Rettungsbemühungen gezeigt, die zum Teil von der EU und zum Teil vom Internationalen Währungsfonds finanziert werden.

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Unterdessen wächstt die Kritik an der niedrigen Unternehmenssteuer im schuldengeplagten Irland. Abgeordnete der größten vier Fraktionen im Europäischen Parlament machten am Mittwoch ihrem Unmut Luft. In einer gemeinsamen Erklärung forderten die Volksvertreter in Straßburg, die Unternehmenssteuer müsse in allen Euro-Staaten mindestens 25 Prozent betragen. Dies wäre der europäische Durchschnitt.

Irland gehört mit 12,5 Prozent zu den EU-Staaten mit den niedrigsten Sätzen. Die Regierung in Dublin will die Unternehmenssteuer, die viele Firmen nach Irland lockte, aus Furcht vor Arbeitsplatzverlust jedoch auf keinen Fall erhöhen und den Haushalt stattdessen mit einer höheren Mehrwertsteuer und Sozialkürzungen sanieren.

„EU-Solidarität ist keine Einbahnstraße. Wenn Gelder aus dem Rettungsschirm fließen sollen, muss Irland zunächst seine Steuereinnahmen verbessern“, erklärte der CDU-Abgeordnete Burkhard Balz. „Anstelle von Spardiktaten und dem Abbau von Sozialleistungen brauchen wir eine angemessene Beteiligung der leistungsfähigen Gruppen an der Haushaltssanierung“, forderte der SPD-Europaabgeordnete Udo Bullmann. Der Wettlauf um die niedrigsten Steuersätze müsse in Zukunft verhindert werden.

  • 01.12.2010, 08:56 UhrAnonymer Benutzer: Europäer

    bundesbankchef Axel Weber versucht sich beliebt zu machen. Sein Ziel ist Präsident der EZb zu werden.
    Deswegen jetzt, spät, sehr spät dieser Umschwung.
    bis vor nicht allzu lange war er gegen den Rettungsschirm. Nachdem er vorgeführt wurde hat er seine Meinung geändert. Vielleicht sogar auf Anweisung der Chefin!?
    im interesse der Euroländer darf aber kein Deutscher diesen Posten besetzen. Wir hätten sonst ein deutsches Diktat im Euroland, den wir absolut nicht gebrauchen können.

  • 28.11.2010, 05:06 UhrAnonymer Benutzer: Arminius

    Liebe iren
    Wie wäre es mit 30% MwSt. auf Luxusgüter. Da diese Güter fast alle aus Deutschland importiert werden, würde es der irischen Wirtschaft kaum schaden. Made in Germany ist zwar teurer aber nicht besser als Made in ****. Dadurch würde das Handelsdefizit abgebaut und mit den Steuereinnahmen ein Teil der Schulden bezahlt. Das tun inzwischen auch andere Länder.

  • 26.11.2010, 21:43 UhrAnonymer Benutzer: Postgresql1974

    Es gibt leider keine Strategie. Die deutsche Strategie ist zur Zeit kurzfristig. Morgen wird Herr Weber oder ein anderer Entscheidungsträger etwas anderes erzählen. Na ja was solls wenn der Entscheidungsträger falsch liegt wird er seine Position abgeben und sich in seine Villa zurückziehen. Da kann er seine Memoiren schreiben. ich werde bestimmt das buch über Amazon kaufen damit er mit dem buch Geld verdienen kann. bitte versteht mich nicht falsch ich habe einen sehr großen Respekt von den Entscheidungsträgern aber die Entscheidungsträgern können auch im Fehlerfall nicht viel verlieren. Warum reicht es euch eigentlich nicht wenn ihr 100 mal mehr verdient als ich? Genügt es nicht wenn ihr 100 mal besser lebt als ich?

    Ja was verstehe ich von Wirtschaft. Das kleine Land irland ist schuld. Wir deutsche Steuerzahlen müssen bezahlen so das die Leute in irland in Saus und braus leben. Das große Land Griechenland ist auch Schuld das wir leiden müssen nun müssen wir deren Renten bezahlen. Ja es ist schon traurig wir Deutsche sind leider der Zahlmeister wir haben es sehr schwer. Wir arbeiten hart und verschenken dann unser Geld an Leute die weniger haben als wir. Wir sind Altruisten. ich danke Gott das ich in Deutschland geboren und aufgewachsen bin und nun sogar einen Arbeitsplatz habe. Ohne Deutschland wäre ich bestimmt nicht der tolle Mensch der ich jetzt bin. Zumindest werden wir Deutsche alle in das Paradies kommen und die anderen werden in der Hölle schmoren. Gesegnet sind die, die geben können, ohne sich daran zu erinnern und die, die nehmen können, ohne es zu vergessen.

    Wann werden die deutschen Entscheidungsträger endlich eine langfristige Strategie verfolgen. ist das zu viel verlangt. Sagt uns ganz klar was ihr wollt und wenn ihr es nicht wisst was ihr wollt dann werde ich woll doch besser für uns beten.

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