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IWF-Bericht: „Europa droht eine Abwärtsspirale“

In seinem Global Financial Stability Report entwirft der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Horrorszenario für Europas Banken. Die EU müsse schleunigst einen Fahrplan für eine Bankenunion vorlegen, so die Botschaft.

Ein Bericht des Internationale Währungsfonds warnt Europa vor einer neuen Kreditklemme. Quelle: dpa
Ein Bericht des Internationale Währungsfonds warnt Europa vor einer neuen Kreditklemme. Quelle: dpa

TokioDer Internationale Währungsfonds (IWF) fordert Europas Politiker in seinem Global Financial Stability Report auf, weitere Reformen umzusetzen. „Die Zentralbanken haben gehandelt, nun sind die Regierungen an der Reihe zu handeln“, sagte IWF-Dirktor José Vinals am Mittwochmorgen bei der Vorstellung des Berichts in Tokio.

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Für den Fall, dass Europa versagt, malt der Bericht ein Horrorszenario aus: Ein Deleveraging Europäischer Banken von bis zu 4500 Milliarden Dollar und damit das Versiegen von Krediten in Europas Peripherie. Im April hatte der IWF noch einen Wert von 3800 Milliarden Dollar geschätzt.

Die gute Nachricht: Die jüngsten Entscheidungen in den USA, Europa und Japan haben in Vinals Augen der Welt hat eine Atempause für die Krisenbekämpfung verschafft. „Aber unsere Bewertung ist, dass das Vertrauen noch immer sehr fragil ist und die Risiken im Vergleich zu unserem vorigem Bericht vom April gestiegen sind“, sagte Vinals. „Meine Hauptbotschaft ist, dass weitere politische Anstrengungen notwendig sind, um dauerhafte Stabilität zu erreichen.“

Konjunkturprognose des IWF Es gibt auch Lichtblicke für Wachstum

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Das Hauptrisiko für die Weltwirtschaft bleibt in Augen des IWF derzeit Europa. „Die Kräfte der finanziellen und ökonomischen Fragmentierung zwischen dem Kern und der Peripherie haben sich vergrößert“, sagte Vinals. Vertrauensverlust und Unsicherheit ließen die grenzüberschreitenden Kapitalströme schrumpfen. Der IWF-Bericht warnt sogar, dass die Euro-Zone nun in die Phase einer Kapitalflucht eingetreten ist.

Dadurch stiegen die Finanzierungskosten für Regierungen, Banken, Unternehmen und Bürger. Eine Abwärtsspirale droht. Vinals glaubt allerdings, dass der Prozess umgekehrt werden kann. Die Europäische Zentralbank hat gehandelt und mit ihrem Aufkaufprogramm (OMT) die ärgsten Ängste der Investoren vertrieben. „Aber die Regierungen auf nationaler und auf Euro-Ebene müssen auf diese politischen Schritte aufbauen“, fordert Vinals, „der Einsatz ist hoch.“

  • 10.10.2012, 12:54 UhrG.N.

    statesman,
    und wir setzen noch einen drauf!
    Wir wählen nächstes Jahr den Totalversager Steinbrück zum Kanzler, oder besser: wir lassen ihn von den Bilderbergern wählen (kaum ein Unterschied), weil es so wunderbar ist, wenn man uns ans Messer liefert!

    Aber Steinbrück hat im Vorfeld im Wahlkreis bestimmt eine schöne, rote Krawatte an und verteilt so lieb rote Rosen! Dass er nur Müll von sich gibt, merkt der Wählerdödel nicht!

  • 10.10.2012, 12:48 UhrG.N.

    Richtig.
    Das sind unsere Freunde. Wer Freunde dieser Art hat, braucht keine Feinde mehr!
    Frankreich steht wirtschaftlich mittlerweile genauso schlecht da, wie Griechenland!
    Aber wir lieben sie, diese Franzosen!

  • 10.10.2012, 12:29 UhrG.N.

    IWF: Deutschland muss Banken in Südeuropa retten, sonst zerbricht der Euro
    Deutsche Wirtschafts Nachrichten
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/10/10/iwf-deutschland-muss-banken-in-suedeuropa-retten-sonst-zerbricht-euro/
    Der Internationale Währungsfonds macht weiter Druck: Er will schnellstmögliche Zahlungen aus dem EFSF und ESM an die südeuropäischen Banken.
    IWF in Asien: Als „Schwarzer Schwan“ getarnt, bereit zur Übernahme
    Deutsche Wirtschafts Nachrichten
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/10/09/iwf-in-asien-als-schwarzer-schwan-getarnt-bereit-zur-uebernahme/
    Wenn der IWF Europa mit Krediten helfen will, ist Vorsicht angebracht

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