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Jobwunder: DIHK rechnet mit 300 000 neuen Stellen

exklusiv Der Aufschwung in Deutschland erfasst den Arbeitsmarkt - und wie: Die Drei-Millionen-Grenze bei der Arbeitslosenzahl dürfte schon bald fallen, für das nächste Jahr rechnet die DIHK mit 300 000 neuen Stellen.

Jobwunder: Laboranten haben beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Quelle: dpa
Jobwunder: Laboranten haben beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Quelle: dpa

HB DÜSSELDORF. Der Aufschwung in Deutschland erfasst immer stärker den Arbeitsmarkt. Darauf deuten repräsentative Befragungen von Unternehmen hin, die dem Handelsblatt vorliegen. "Die Drei-Millionen-Grenze bei der Arbeitslosenzahl wird bereits in Kürze unterschritten", sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Martin Wansleben, dem Handelsblatt. Im September verfehlte die Arbeitslosenzahl die wichtige Symbolmarke nur knapp, die Bundesagentur für Arbeit meldete 3,031 Millionen erwerbslose Menschen. Im Gesamtjahr 2011 rechnet Wansleben mit einem Zuwachs von 300 000 Stellen. Damit wären im Jahresdurchschnitt weniger als drei Millionen Menschen arbeitslos. Die Schätzung des DIHK basiert auf einer Umfrage unter 28.000 Unternehmen, die am heutigen Mittwoch veröffentlicht wird.

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Den größten Stellenzuwachs erwartet der DIHK im kommenden Jahr in der Gesundheitswirtschaft (60 000 Stellen) gefolgt von Zeitarbeitsunternehmen (50 000 Stellen) und wissensintensiven Dienstleistern (25 000 Stellen). Zu den Top-Ten nach Beschäftigungszuwachs zählen laut DIHK auch die Bereiche Handel, Maschinenbau und Elektrotechnik.

Der Handelsblatt Business-Monitor untermauert diesen Trend: 38 Prozent der im Auftrag des Handelsblattes und der Unternehmensberatung Droege & Comp. befragten knapp 800 Top-Manager wollen in den kommenden zwölf Monaten Mitarbeiter einstellen. Nur neun Prozent planen, die Zahl ihrer Beschäftigten zu verringern. So groß wie derzeit mit 29 Punkten war der Saldo zuletzt vor drei Jahren. Wie substanziell das Vertrauen der von Psephos befragten Wirtschaftselite in den Aufschwung ist, zeigen ihre Investitionspläne: So groß wie derzeit war die Investitionsbereitschaft noch nie, seit der Handelsblatt Business-Monitor 1999 startete. 48 Prozent planen, in den nächsten zwölf Monaten ihre Investitionen zu erhöhen, nur sechs Prozent wollen ihre Investitionen drosseln.

  • 20.10.2010, 13:29 UhrAnonymer Benutzer: Plebs

    Keines der Grundprobleme der Finanzkrise 08/09 wurde gelöst. Stattdessen wurden sie ins Unermessliche weiter vergrößert und/oder unter den Teppich gekehrt. Das die USA, Japan, UK, irland, Portugal, Spanien, etc. pp mit immer höherer Geschwindigkeit in den Staatsbankrott und die Hyperinflation hineintaumeln interessiert keinen. Das China mittlerweile extreme industrielle Überkapazitäten aufgebaut hat, für die es nirgendwo auf der Welt auch nur ansatzweise Abnehmer gibt: Egal. Das die "Jauchebrühe" US$, Euro und Yen über die ganze Welt schwappt und alles unter ihr verbrennt: Wurscht.
    Dafür aber haben wir so prozyklische, primitive Dumpfbacken wie das DiHK und unsere ganz tollen "Witschaftsforschungsinstitute", die einfach mit dem Lineal den Trend nach oben hochziehen.
    Die Konjunkturzyklen sind besiegt, die Finanzkrise ist bewältigt, Goldilocks global, Gott kann gehen denn China hat für uns alle das Paradies erschaffen.
    Geht es eigentlich noch dümmer ?

  • 20.10.2010, 11:58 UhrAnonymer Benutzer: Nenntsiebeimnamennämlichmenschenhändler

    Zeitarbeitsunternehmen (50 000 Stellen), daß war klar!
    Abwarten, bald platzt die blase aller blasen, und dann war es das mit unserer "zivilisierten" Welt!
    Danach herrschen Anarchie und das Chaos.

  • 20.10.2010, 11:03 UhrAnonymer Benutzer: Micha

    Wir unterschreiten automatisch die 3 Mio. Grenze! Viele der 3 Mio. rutschen automatisch in Hartz 4 ab. Dann haben wir bald Vollbeschäftigung und müssen noch mehr Gastarbeiter holen, die für uns arbeiten. Dass wir dann über 10 Mio Hartz 4 Empfänger haben ist für unsere Politiker nebensächlich. Hauptsache die "offilielle" Arbeitlosenzahl sinkt!

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