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Diskussion: Kommentare zu: US-Ökonom fordert von EZB billigeres Geld

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

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Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 29.08.2011, 12:58 Uhratinak

    Na klar, Euro-Bonds wären prima für die USA, aber eben nicht für Deutschland. Wenigstens hat das HB diesmal keinen Sozialpädagogen, Germanisten oder Sozialwissenschaftler befragt.

  • 29.08.2011, 13:00 Uhrder-oekonomiker

    Schon mein Opa wußte: Grau ist alle Theorie. Aber der war auch immerhin Ritterkreuz-Träger.

  • 29.08.2011, 13:20 UhrSiggi40

    Stiglitz: „Deutschland scheint noch nicht verstanden zu haben, mit welchen massiven ökonomischen Kosten ein Ende des Euros verbunden wäre. Das wäre auch für die deutsche Wirtschaft eine Katastrophe".
    Sie reden jetzt nicht nur von den bisherigen Milliarden, die wir sowieso schon abschreiben müssen, sondern auch noch von den künftigen? Da haben Sie Recht. Das wäre eine Katastrophe für DE, vorausgesetzt, dass sich die Bürger diese Zwangsenteignungen immer und ewig widerstandslos gefallen lassen, gell. Jeder Euro an die PIIG(F)S ist ein verschenkter Euro!

    Und zur USA?
    Anstatt Kredite an die Realwirtschaft zu vergeben, werden die Billionen lieber im Eigenhandel und an den Börsen verzockt. So möchte man das Armageddon noch a bissl rausschieben. In den letzten 3 Jahren erhielten die US-Bankster/Gangster über 20 Billionen Dollar Steuergelder geschenkt – alles schon wieder im Eigenhandel und an den Börsen verzockt.
    Ein neues Konjunkturpaket?? Unter Berücksichtigung, dass nur noch 2-3% der Realwirtschaft übrig geblieben ist, 97% wurden nach China ausgelagert. Was sollen diese Sprüche.

    Der immer tiefere Fall der Immobilienpreise. Da liegt das Hauptproblem. Bis Mitte 2007 war dies das Perpetuum-mobile, das das Leben auf Pump finanziert hatte und somit die Weltwirtschaft in Schwung hielt. Jetzt hat es sich ausgepumpt – mit allen Nebenwirkungen!!

    "Der beste Weg aus der Krise ... würde dann eine Welle grünen Wirtschaftswachstums auslösen".
    Mein Lieber, einfach mal öfter Handelsblatt lesen, da werden Sie geholfen. In China und Indien spielt die Musik bei den grünen Technologien, nicht in der EU oder den USA. Dort werden Solarmodule auf Produktionsanlagen Made in Germany hergestellt, mit einem Bruchteil unserer Löhne. Da ist schon längst der Zug abgefahren.
    Und darauf soll der künftige Aufschwung der USA begründet sein? Mein Lieber, gilt auch für Sie, nicht nur für Schäuble: Weniger Drogen nehmen, dann sieht man auch die Realität.

  • 29.08.2011, 13:23 Uhrotto15

    Der Artiel dokumentiert die völlige Ratlosigkeit der ökonomischen "Elite" - nach dem Motto ein Leben ohne Schulden ist möglich aber sinnlos. Gebt Eure Nobelpreise zurück!!

    • 29.08.2011, 13:48 Uhrblablabla

      @ Otto15: Ich gebe ihnen Recht, aber nur zum Teil: Leute wie Stieglitz und Krugman sollten in der Tat ihre Nobelpreise zurückgeben. Diese beiden finden leider viel zuviel Gehör bei der US Regierung und bestimmen daher die katastrophale Wirtschaftspolitk von Obama mit.

      Auf der anderen Seite sind sehr viele Wirtschaftswissenschaftler "spot on", schauen Sie mal bei Nouriel Roubini, Marc Faber oder Albert Edwards.

      Gruss

    • 29.08.2011, 16:07 Uhrmargrit117888

      Auch ich stimme dem zu.
      Vor allem wird der Euro ständig nur mit den Augen der Wirtshaft und der Finanzsysteme gesehen. Klar, denn selbst in der Krise hat sich der Reichtum eingier extrem erhöht. Man könnte auch von Kriegsgewinnlern sprechen
      Der Bürger kommt gar nicht vor.
      Der Euro aber, vor allem in Deutschland, hat genau die Bürger verarmt und die sind heute die Leidtragenden im doppelten Sinne. Denn wir Bürger sollen nun auch noch zahlen in Form von Rettungsscirm oder wie oft gefordert, Euro-Bonds.
      In Deutschland kommt noch hinzu, dass der ach so tolle Wirtschaftsboom ebenfalls auf Kosten der Bürger geht. Denn Detuschland ist das Land der Dumpinglöhner. Übrigens ist das auch eine Wettbewerbsverzerrung innerhalb Europas, das sollten die Experten auch mal benennen
      Hallo liebe Experten, wem nützt eine Wirtschaft, die produziert auf Teufel komm raus und am Euro festhält, der nur ihnen alleine von Nutzen ist, wenn sie ihre Waren eben irgendwann gar nicht mehr los kriegt?
      Wenn ganz Europa in der Krise ist wegen des Kunstgeldes Euro, können keine Waren mehr bei uns gekauft werden.
      Ich habe mittlerweile die Nase voll von den ganzen "Experten"
      Sie reden nur noch Schwachsinn im Namen der Absahner. Und z. T. nur halbgares Zeug
      Für was haben solche Leute eigentlich den Nobelpreis erhalten?

  • 29.08.2011, 13:41 Uhrderostenistrot

    ich frage mich, warum die USA in eine so miserable Ökonomie geraten sind, wenn doch alle Nobelpreisträger für Ökonomie(!) fast ausnahmslos aus den USA stammen. Taugen deren Ratschläge wohl doch nicht so viel!!

  • 29.08.2011, 13:48 Uhrzephyroz

    Es ist wirklich unglaublich. Diese Leute haben immer noch nicht Ursache und Wirkung unterscheiden gelernt. Langsam wird es Zeit, diese Finanzer final zu entsorgen, zB. als Praktikant in der Realwirtschaft. Wie wäre es an einer Drehbank in einem metallverarbeitenden Betrieb (natürlich angeleitet, wir wollen ja keine Unfälle). Da kann man dann abends wenigstens real einen selbstgedrehten Kerzenständer mit nach Hause nehmen, auf daß einem ein Licht aufgehen möge.

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