Konjunktur Deutschland
Zahl der Firmeninsolvenzen auf Rekordtief

Seit Einführung der Insolvenzordnung 1999 gab es noch nie so wenige Firmenpleiten wie im vergangenen Jahr, die positive Entwicklung soll weiterhin anhalten. Auch die Zahl der Verbraucherinsolvenzen fällt weiter.
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BerlinDie gute Konjunktur drückt die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland auf ein Rekordtief. Im vergangenen Jahr wurden 24.085 Insolvenzen gemeldet, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Das sind 7,3 Prozent weniger als 2013.

„Die Zahl erreichte damit den niedrigsten Stand seit Einführung der Insolvenzordnung im Jahr 1999“, hieß es. Einen Anstieg gab es zuletzt im Rezessionsjahr 2009. Die positive Entwicklung wird dem Verband der Insolvenzverwalter (VID) zufolge „bei gleichbleibenden konjunkturellen Rahmenbedingungen auf absehbare Zeit anhalten“.

Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen sank das vierte Jahr in Folge, und zwar um 5,4 Prozent auf 86.298 Fälle. „Die gute Konjunktur führt auch zu deutlich günstigeren Arbeitslosenzahlen, was sich auch im Rückgang der Verbraucherinsolvenzen widerspiegelt“, erklärte der VID.

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger aus den beantragten Unternehmensinsolvenzen bezifferten die Amtsgerichte für 2014 auf 25,2 Milliarden Euro. Die durchschnittliche Forderungshöhe lag damit bei rund 1,05 Millionen Euro je Firmenpleite.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Konjunktur Deutschland: Zahl der Firmeninsolvenzen auf Rekordtief"

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  • Ohne Rekord geht nichts mehr!
    Auch dann nicht, wenn es ein Rekordtief bei Insolvenzen ist. Wo sind denn da die Bad News?

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