Konjunktur in Japan
Exportgeschäft zieht leicht an

Japans Ausfuhren haben sich im November besser entwickelt als zuletzt. Grund dafür sind wohl die wieder anziehenden Geschäfte mit China. Auch bei den Einfuhren hellte sich im November die Lage etwas auf.
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TokioHoffnungsschimmer für die gebeutelten japanischen Exportunternehmen: Im November haben sich die Ausfuhren dank wieder anziehender Geschäfte mit China besser entwickelt als zuletzt. Im Vergleich zum Vorjahr sei das Exportvolumen um 0,4 Prozent gesunken, teilte das Finanzministerium am Montag in Tokio mit. Dies war zwar der 14. Export-Rückgang in Folge, aber das Minus fiel deutlich niedriger aus als noch im Oktober und auch als Experten erwartet hatten.

Auch bei den Einfuhren hellte sich im November die Lage etwas auf. Die Importe gingen den Angaben zufolge zwar um 8,8 Prozent zurück. Hier hatten Volkswirte aber erneut mit einem zweistelligen Rückgang gerechnet. Dank des starken Yen und fallender Rohstoffpreise, die vor allem die Importe von Energie deutlich verbilligen, sinken die Einfuhren in Japan bereits seit fast zwei Jahren. Das Minus bei Einfuhren ist aber auch ein Beleg für die schwache Inlandsnachfrage.

Dank der stärkeren Importrückgangs fiel die Bilanz in der Handelsbilanz mit 152,5 Milliarden Yen (1,24 Mrd Euro) zum dritten Mal in Folge positiv aus. Bei den Exporten profitierten Japans Unternehmen von einer Erholung im Geschäft mit China. Die Ausfuhren dorthin legten um 4,4 Prozent zu und stiegen damit erstmals seit Februar - vor allem Autoteile und Motoren trugen zu diesem Plus bei.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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