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Konjunktur: Schäuble hat keine Sorge vor einer Rezession

exklusivBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sieht einen Konjunkturaufschwung in Deutschland. Der Grund: Binnennachfrage und Investitionen würden im Jahresverlauf deutlich zunehmen.

Keine Angst vor Rezession: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Quelle: dapd
Keine Angst vor Rezession: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble. Quelle: dapd

DüsseldorfBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat keine Sorge vor einer Rezession in Deutschland. Das berichtet das Handelsblatt (Donnerstagausgabe). „Mit Blick auf die vorlaufenden Stimmungsindikatoren dürfte die gesamtwirtschaftliche Aktivität ab dem zweiten Quartal 2013 wieder deutlich an Schwung gewinnen“, hieß es laut Bericht aus dem Ministerium.

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Das Wachstum werde vor allem von der Binnennachfrage getragen; im Jahresverlauf dürften auch die Investitionen wieder „deutlich zunehmen“, schreiben Schäubles Experten.

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Trotz der Konjunkturabkühlung hat der Staat Ende 2012 Rekord-Steuereinnahmen verbucht.

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Bereits für das erste Quartal rechneten die Regierungsvolkswirte wieder mit 0,2 Prozent Wachstum. Dies deckt sich exakt mit einer neuen Kurzprognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung. "Die konjunkturelle Flaute dürfte nur kurz sein", sagte DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner.

  • 31.01.2013, 17:07 Uhrmerxdunix

    @EUro-Allergiker
    Ja, die Gefahr besteht. Vielleicht aber gerade deshalb, weil man dem Deutschen vom ersten Schultag an beibringt, weniger Geld heißt weniger Leben. Wenn dem so wäre, müssten wir aber vor langer Zeit ausgestorben sein, weil wir mangels Geld alle verhungert oder vor Frust verendet sind. Der Mensch wächst zwar mit seinen Aufgaben, er vergeht aber an seinen Ansprüchen.
    Und womöglich lernt man auch, dass das Privateigentum an den Lebensgrundlagen ein Naturgesetz ist, weshalb uns keine Alternative bleibt, als für die Grundbesitzer zu arbeiten, um leben zu können. Wie heißt es: „Wer den Kopf in den Sand steckt, wird mit den Zähnen knirschen“?!
    Selbst wenn man das moderne Leben betrachtet, was davon wollen wir, was ist notwendig und was lassen wir uns aufzwingen? Es muss nichts so bleiben, wie es ist.

  • 31.01.2013, 13:30 UhrEUro-Allergiker

    @merxdunix: Das Problem könnte aber sein, dass man in einer Rezession zwar mehr Zeit, aber auch viel weniger Geld hat! Möglicherweise sogar ZU wenig, um einigermaßen entspannt "blau" zu machen...

  • 31.01.2013, 12:25 UhrPoldi 0824

    Entgegen der Meinung der meisten Kommentatoren glaube ich Herrn Schäuble.

    Er weis genau welche alterssicherungsvernichtenden und vermögensvernichtenden Maßnahmen nach der Bundestagswahl auf die Deutschen zukommen. Da ROT - SCHWARZ am wahrscheinlichsten ist, beginnt im Herbst die ganz große Durchwinke. Der Otto Normalverbraucher wird sein Erspartes auf den Markt werfen um reale Werte zu schaffen.

    Ohne dem Deutschen auch nur einen Cent Steuerbürde zu erlassen.
    Und trotzdem brummt der Binnenmarkt, wenigstens eine kleine Weile.

    Das nennt man alternativlos.

    Schönen Tag noch.

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