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Lage an Kreditmärkten: IWF-Chef sieht Zeichen für Entspannung

Der IWF äußert sich erneut zur Subprime-Krise: IWF-Chef Rodrigo Rato sieht jetzt Anzeichen für eine Entspannung der Lage an den weltweiten Kreditmärkten. Allerdings würden die größten Folgen sowieso erst im nächsten Jahr spürbar werden.

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HB MOSKAU. „Wir müssen feststellen, dass die Entwicklung der vergangenen Tage in Richtung einer Normalisierung geht“, sagte Rato auf einer Pressekonferenz in Moskau. Die Kreditmärkte entspannten sich. Die Auswirkungen der Krise für die Weltwirtschaft bezeichnete der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) als moderat.

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Er bekräftigte aber zugleich, dass die größten Folgen der Krise erst im nächsten Jahr spürbar würden. Dabei seien besonders die USA betroffen.

Rato hatte bereits am Montag davor gewarnt, dass die Auswirkungen der Krise an den Finanzmärkten noch länger zu spüren seien. In den vergangenen Wochen ist im Zuge des Nachfrage-Einbruchs am US-Immobilienmarkt die Risikoscheu der Anleger stark gestiegen. Dies führte dazu, dass sich auch die Banken untereinander nur noch zögerlich Geld liehen. Die Notenbanken pumpten weltweit Milliardensummen in die Geldmärkte, um einen gravierenden Liquiditätsengpass zu verhindern.

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