Liquiditätsbedingungen: EZB schöpft kräftig vom Geldmarkt ab

Liquiditätsbedingungen
EZB schöpft kräftig vom Geldmarkt ab

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat zu Jahresbeginn erneut massiv in den Geldmarkt eingegriffen. Die EZB will damit für ausgeglichenere Liquiditätsbedingungen sorgen, nachdem sie in den vergangenen Monaten immer wieder zusätzliches Geld in den Markt gepumpt hatte.

HB FRANKFURT. Die EZB zog 168,64 Milliarden Euro zu einem festen Zinssatz von vier Prozent ab. 54 Banken boten für die Termineinlage mit einer Laufzeit von einem Tag, wie die EZB mitteilte. Damit wurde das angebotene Volumen von 200 Milliarden Euro nicht ausgeschöpft. Bereits zwischen den Feiertagen nahm die Notenbank zwei Mal jeweils rund 150 Milliarden Euro vom Markt.

Ziel dieser Aktionen ist es, die kurzfristigen Zinssätze nahe dem Leitzins von vier Prozent zu halten. Zuletzt wurde für Tagesgeld zwischen 3,85 und 3,95 Prozent verlangt.

Wegen der Kreditkrise hatte die EZB in den vergangenen Monaten immer wieder zusätzliches Geld in den Markt gepumpt. Um ein Abrutschen der tagesaktuellen Zinsen wegen der hohen Liquidität zu verhindern, zieht die Notenbank über kurzfristige Geschäfte überschüssiges Geld wieder ab.

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