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Lohnniveau: Reallöhne wachsen kaum noch

Im dritten Jahresquartal lagen die Einkünfte der Haushalte nur knapp über dem Vorjahresniveau. Damit stiegen sie so langsam wie seit zwei Jahren nicht mehr. Die Inflation macht große Teile der Lohnsteigerungen zunichte.

Die Portemonnaies der Bürger sind derzeit kaum voller als vor einem Jahr. Quelle: dpa
Die Portemonnaies der Bürger sind derzeit kaum voller als vor einem Jahr. Quelle: dpa

Berlin/WiesbadenDie Krise kommt im Geldbeutel der Arbeitnehmer in Deutschland an: Nach zuletzt teils kräftigen Lohnsteigerungen erhöhten sich die Reallöhne der Vollzeitbeschäftigen im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum durchschnittlich nur noch um rund 0,6 Prozent. Dies sei der geringste Anstieg der preisbereinigten Bruttomonatsverdienste seit dem vierten Quartal 2009, erklärte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag. Dafür sorgten langsamer steigende Löhne bei gleichzeitig anziehender Inflation. Im Frühjahr hatte es noch ein kräftiges Plus von 1,9 Prozent, zu Jahresbeginn sogar von 2,0 Prozent gegeben.

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Nominal füllte sich die Lohntüte nun zwar mit plus 3,0 Prozent. Allerdings kletterten im selben Zeitraum auch die Verbraucherpreise um 2,5 Prozent. Die Statistiker wiesen darauf hin, dass sich die Inflationsrate das achte Quartal in Folge erhöhte, wohingegen die Nominallöhne im Vergleich zu den beiden Vorquartalen deutlich schwächer anstiegen. Sollte sich die Entwicklung so fortsetzen, ist mit Reallohnverlusten zu rechnen.

Schon im dritten Quartal zehrte bei vielen Arbeitnehmern die Inflation die Steigerung der Einkommen mehr als auf: In der Öffentlichen Verwaltung (plus 1,8 Prozent) und bei Lehrern (1,1) lag die durchschnittliche Verdienstentwicklung deutlich unterhalb der Entwicklung der Verbraucherpreise. Auch Beschäftigte bei Banken und Versicherungen (2,0), im Gastgewerbe (2,2) und im Handel (2,4) mussten Reallohnverluste hinnehmen. Das größte Plus gab es für Vollzeitbeschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe, die 4,3 Prozent mehr Geld bekamen als ein Jahr zuvor.

Ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer verdiente im Schnitt 3322 Euro brutto im Monat - Sonderzahlungen sind darin nicht berücksichtigt. Am meisten bekommen die Beschäftigten in der Energieversorgung mit 4376 Euro, im Bereich Information und Kommunikation mit 4370 Euro sowie bei Banken und Versicherungen mit 4357 Euro. Am wenigsten zahlt das Gastgewerbe mit 1944 Euro.

  • 05.01.2012, 05:43 UhrAnonymer Benutzer: T.T.M.

    Was heißt, "Reallöhne steigen kaum noch".

    Sie sind in den letzten fünf Jahren um sieben Prozent gesundken !

    Die Kollegen von der FAZ haben darüber am 5. November sehr ausführlich berichtet, siehe: http://is.gd/KveOMx

  • 23.12.2011, 16:48 UhrAnonymer Benutzer: wassolles

    "Reallöhne wachsen kaum noch" - es stellt sich die Frage ob die Medien, hier HB, überhaupt noch etwas mit der Realität zu tun haben. Nochmal-im Rahmen unserer friedlich feiernden Berliner Pseudoelite wurde der EURO zugelassen und die EU gegründet. De facto heisst das, wir treffen uns auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner der EUrozone. Natürlich auch der Lohn-er muss sinken, nur so kann das Friedensprojekt EUro realisiert werden. Man war nur so nett und wollte uns nicht mit diesen trüben Zukunftsaussichten belasten. In diesem Zusammenhang haben sich auch die TV-Medien als sehr hilfreich erwiesen und haben diesen bitteren Beigeschmack in der Berichterstattung ausgelassen. Es war und ist geplant die Löhne zu reduzieren-jeden Tag bemühen sich Personalberater in einer boomenden Wirtschaft Stellenbewerber, wie auf einem arabischen Basar, herunterzuhandeln.

  • 23.12.2011, 16:48 UhrAnonymer Benutzer: wassolles

    "Reallöhne wachsen kaum noch" - es stellt sich die Frage ob die Medien, hier HB, überhaupt noch etwas mit der Realität zu tun haben. Nochmal-im Rahmen unserer friedlich feiernden Berliner Pseudoelite wurde der EURO zugelassen und die EU gegründet. De facto heisst das, wir treffen uns auf dem kleinsten gemeinsamen Nenner der EUrozone. Natürlich auch der Lohn-er muss sinken, nur so kann das Friedensprojekt EUro realisiert werden. Man war nur so nett und wollte uns nicht mit diesen trüben Zukunftsaussichten belasten. In diesem Zusammenhang haben sich auch die TV-Medien als sehr hilfreich erwiesen und haben diesen bitteren Beigeschmack in der Berichterstattung ausgelassen. Es war und ist geplant die Löhne zu reduzieren-jeden Tag bemühen sich Personalberater in einer boomenden Wirtschaft Stellenbewerber, wie auf einem arabischen Basar, herunterzuhandeln.

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