
BerlinDas Bundeswirtschaftsministerium ist einem Medienbericht zufolge Befürchtungen entgegengetreten, Deutschland könnte im zweiten Halbjahr in die Rezession rutschen. Zwar blieben die Risiken für die Konjunktur enorm, zitierte die "Financial Times Deutschland" (Dienstagausgabe) aus dem jüngsten Bericht des Ministeriums zur wirtschaftlichen Lage. Gleichwohl dürfte "den aktuellen Konjunkturindikatoren zufolge die Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte weiter recht stabil verlaufen". Die Analyse des Wirtschaftsministeriums soll am Dienstag vorgestellt werden. Erst vergangene Woche hatte die OECD für die Bundesrepublik vorausgesagt, die Wirtschaft werde im dritten Quartal um gut 0,1 Prozent schrumpfen und im vierten Quartal nochmals um rund 0,2 Prozent.
In dem Bericht des Wirtschaftsministeriums heißt es dem Bericht zufolge, für eine generelle Entwarnung sei es zu früh: "Die Abwärtsrisiken für die Konjunktur überwiegen nach wie vor und bleiben beachtlich." Vor allem die Euro-Krise und die Rezession in Südeuropa belaste die deutsche Wirtschaft und insbesondere die Exporte. Allerdings hätten sich mehrere Stimmungsindikatoren nach teils deutlichen Rückgängen zuletzt wieder leicht erholt, heißt es weiter. "Die Chancen, dass sich diese konjunkturellen Kernbereiche der Wirtschaft trotz des schwierigen Umfelds in der zweiten Jahreshälfte stabil entwickeln, sind damit gestiegen."

Klar, was man bereits hat, braucht man nicht mehr erwarten, insofern haben diese Tölpel doch recht!
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