Nach Sol-Absturz
Perus Notenbank strafft Devisenkontrollen

Die Notenbank Perus reagiert auf den Absturz der Landeswährung Sol und verschärft die Devisenkontrollen. So sollen Schwankungen, ausgelöst durch kurzfristige Spekulationen ausländischer Investoren, minimiert werden.
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LimaPerus Notenbank verschärft nach dem massiven Absturz der Landeswährung Sol die Devisenkontrollen. Die Geschäfte mit Währungsderivaten würden eingeschränkt, kündigte die Zentralbank am Freitag an.

Zuvor war der Sol zum Dollar auf den niedrigsten Stand seit neun Jahren gefallen. Ziel der neuen Vorgaben ist es, die Schwankungen einzugrenzen, die durch kurzfristige Spekulationen von ausländischen Investoren hervorgerufen wurden, wie die Währungshüter weiter erklärten.

Währungen von Schwellenländern wie Peru sind zuletzt wegen der Sorgen vor einem Wirtschaftsabsturz in China und den zunehmenden Erwartungen bezüglich einer Zinserhöhung in den USA unter Druck geraten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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