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Neue Zahlen: IW schraubt Konjunkturprognose herunter

Das deutsche Wirtschaftswachstum kann sich der Euro-Schuldenkrise im laufenden Jahr nicht entziehen. Davon gehen die Ökonomen des Instituts der deutschen Wirtschaft aus. Für 2013 gibt es aber eine gute Nachricht.

Die Regierung erwartet in 2013 ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum. Quelle: dapd
Die Regierung erwartet in 2013 ein durchschnittliches Wirtschaftswachstum. Quelle: dapd

BerlinDie europäische Schuldenkrise wird nach einer Expertenprognose das Wachstum in Deutschland bis ins nächste Jahr hinein deutlich bremsen. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) rechnet für 2013 mit einem Plus von 0,7 Prozent nach 1,0 Prozent in diesem Jahr. Dabei werde angenommen, dass die Politik die Krise letztlich in den Griff bekomme und die Weltwirtschaft nicht abstürze, sagte IW-Direktor Michael Hüther am Montag in Berlin. Er geht von einem stabilen Arbeitsmarkt in Deutschland aus. Das heiße aber auch, dass die Arbeitslosigkeit von 6,5 Prozent nicht weiter sinken werde.

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„Die Rezessionsgefahren haben sich angesichts der großen Verunsicherung über die Währungsunion deutlich erhöht“, stellte der Chef des arbeitgebernahen Instituts fest. Die Weltkonjunktur habe nach einer vorübergehenden Belebung bis ins Frühjahr zuletzt wieder an Schwung verloren. Die Lage im Euroraum bleibe fragil, und wichtige Schwellenländer meldeten ein schwächeres Wachstumstempo.

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Für den IW-Direktor gibt es aber auch hoffnungsvolle Zeichen. In den EU-Krisenländern machten sich erste Reformfortschritte bemerkbar - „sei es bei der Senkung der Staatsausgaben oder bei der Flexibilisierung der Arbeitsmärkte“, sagte Hüther. Die USA würden sich weiter langsam aus dem Konjunkturtal herausarbeiten. Große Schwellenländer blieben trotz nachlassender Dynamik eine Stütze der Weltwirtschaft.

Das IW macht sich nach wie vor keine Sorgen um die Inflation. Es erwartet sogar einen Rückgang der Teuerungsrate von rund 2 Prozent in diesem Jahr auf 1,75 Prozent im kommenden Jahr. Hüther sagte, er sei „kein Freund strategischer Staatsanleihenkäufe“, wie sie die Europäische Zentralbank (EZB) erneut plane. Aber: „Die Notenbank ist schon bisher in der Lage gewesen, das zu neutralisieren und wird es auch in Zukunft sein.“ Sie halte dafür „alle Instrumente in der Hand“. Hüther erinnerte daran, dass die EZB bereits für 211 Milliarden Euro Staatsanleihen aus Krisenstaaten gekauft habe, ohne dass die Inflation nach oben geschossen sei.

  • 17.09.2012, 14:34 UhrJoker1

    Ein Treppenwitz.
    Keine Sorge um die Inflation?
    Wo leben diese Ökonomen eigentlich?
    Seit der Euroeinführung haben wir eine Inflation von
    weit über 50 v.H.
    Warum ist die Deutsche Wirtschaft angeblich so wettbewerbs-
    fähig?
    Weil die Löhne und Gehälter 1:1.95583 umgestellt wurden
    und die Preise für lebensnotwendige und elementare Güter
    innerhalb von 12 Monaten 1:1 angepasste werden konnten.
    Genauso wie die Diäten der Politkaste und die Einkommen
    der sog. Wirtschaftselite. Hinzu kamen die HartzIV-Gesetze

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