
DÜSSELDORF. "Die Idee, dass mit dauerhaft niedrigen Zinsen und einem Ausweiten der Geldmenge die Krise, die durch zu niedrige Zinsen und zu viel Kredit und Geld verursacht wurde, aus der Welt geschaffen werden kann, ist ökonomisch nicht nachvollziehbar", sagte der Chefvolkswirt von Barclays Capital Deutschland, Thorsten Polleit, Handelsblatt Online zur Entscheidung der US-Notenbank, einem neuen geldpolitischen Manöver der amerikanischen Konjunktur auf die Sprünge helfen. "Vielmehr ist zu befürchten, dass die Fed-Politik Gefahr läuft, schlussendlich in eine ausgewachsene Inflationspolitik zu münden."
Einer solchen Entwicklung werde sich wohl kein Währungsraum entziehen können. "Schwenken die USA auf eine Inflationspolitik ein, brechen die Dämme: Andere Währungsräume würden ebenfalls auf eine Inflationspolitik einschwenken", warnte Polleit. "Denn in allen Währungsräumen ist das Problem das gleiche: zu hohe Schulden und damit einhergehend der politische Anreiz, den Geldwert herabzusetzen."
Auch die Politik schlägt Alarm. "Die Zinspolitik der US-Notenbank ist ein gefährliches Zeichen für die Preisstabilität auch bei uns“, sagte der Finanzexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Frank Schäffler, Handelsblatt Online. „Die Gefahr einer importierten Inflation steht vor der Tür.“ Die ersten Anzeichen bei den Lebensmittel- und Rohstoffpreisen ließen eine „deutliche Wende“ befürchten, betonte der FDP-Politiker. Deutschland müsse daher „aus der Verschuldungsspirale ausbrechen, auf alte Schulden immer neue Schulden zu türmen“, sagte Schäffler und fügte hinzu: „Die Antwort kann dafür nur eine Spar- und Eigenkapitalkultur sein, die die Vermögensbildung gegenüber einer Kreditfinanzierung nicht weiter diskriminiert.“
Der Chefvolkswirt der Dekabank, Ulrich Kater, hält den Fed-Schritt für angemessen, da noch die Chance bestehe, dass sich die US-Wirtschaft in den kommeden Monaten wieder fängt. "Sollte sich aus der gegenwärtigen Verlangsamung ein kompletter Stillstand oder sogar eine Rückwärtsbewegung ergeben, wird die Fed ihre Geldpolitik aggressiver lockern", sagte Kater Handelsblatt Online. Für die europäischen Volkswirtschaften erwartet der Ökonom für den Rest des Jahres ebenfalls eine Verlangsamung ihrer Konjunkturerholung, nachdem das zweite Quartal fulminante Zuwächse gebracht hat.
Die Gefahr ist sehr wahrscheinlich das es eintrifft.
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Denn: "Kippt die US-Konjunktur, werden auch die europäische und insbesondere die deutsche folgen", ist sich Polleit sicher. "Angesichts der Schwächeanzeichen der US-Wirtschaft werden die bremspuren im deutschen Konjunkturbild bald – vermutlich ab dem dritten Quartal dieses Jahres – sichtbar werden."
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Das muss man ernst nehmen - und auch ins Auge aber auch Holzaugen müssen damit konfrontiert werden.
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Nicht vergessen ein Dorn im Auge ist China der USA die Verschuldung dessen schuldet.
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Die Signale darauf sind schon geschehen - USA möchte oder wird weiter das DRUCKEN der banknoten NiCHT lassen.
Auch Deutschland kommt nicht geschoren davon - trotz der steigerung der Exporte.
Psyschologie Anwendung:
Folgen daraus zieht die ganze Weltwirtschaft wie ein >SOG< in Depression.
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Wir brauchen keinen Double Dipp.
Es kommt Double Gum:
Platzen der nächsten blase wird wie bei Kaugummi blase, platzen und kleben bleiben wie auch Finanzwelt kleben bleibt.
im Artikel ist zu lesen, dass Stützungsmaßnahmen der US-Notenbank bald zu bremsspuren im deutschen Konjunkturbild führen. Seltsam. Hatte nicht gerade die bRD das hohe Credo des Sparens von anderen Ländern verlangt und damit die Lunte für konjunkturelle bremsspuren gelegt. Denn wenn eines sicher ist, dann dieses: Sparen führt zunächst zu Konjunkturabschwung und eventuell zu Deflation. Nicht aber Stützungsmaßnahmen. Die FED will mit ihrem Schritt einen Konjunkturabschwung verhindern. Gut so!
Die Schlagzeilen des Tages: „Die Vereinigten Staaten sind bankrott“ und "Fed-Entscheidung bedroht deutschen Aufschwung" , sind einfach witzig, weil sich jeder Unternehmer bankrotte Konkurrenz wünscht! Und wie sehr hat sich Karl Marx eine Nullzins-Politik gewünscht?
Wenn diese Politik im Mutterland der brandrodung, ungehemmter monostruktureller besiedelung, Rushhour und burnout-Syndrom, dazu führt, daß Hypotheken aus der "Portokasse" bezahlbar werden, soll es mir recht sein. Wenn Obama zusätzlich die bereitstellung weiterer baulandflächen unterbindet, z.b. durch ein Landschaftsschutzgesetz, werden nicht nur die Waldbrände aufhören, die Wirtschaft wird ein völlig neues Format haben. Das wäre in der Tat eine bedrohung, denn unsere Trittbrettfahrer brauchen lange Schaltzeiten.
Die EZb kann jederzeit ein billiönchen nachdrucken und damit unsere Waren für den Weltmarkt billiger machen.
http://www.bps-niedenstein.de/
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