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Polizei Großaufgebot: Proteste beim Weltwirtschaftsforum

Nach teils gewalttätigen Protesten gegen das bevorstehende Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos belangt die Schweizer Polizei mehr als 150 Demonstranten wegen Landfriedensbruch. Das WEF beginnt an diesem Mittwoch.

Bei Protesten gegen das WEF in Davos sind Demonstranten von Polizisten umzingelt. Quelle: dapd
Bei Protesten gegen das WEF in Davos sind Demonstranten von Polizisten umzingelt. Quelle: dapd

BernHinzu kommen etliche Anzeigen wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte, Verstoßes gegen das Waffengesetz und das Vermummungsverbot, teilte die Polizei in Bern am Sonntag mit.

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In der rund 270 Straßenkilometer vom WEF-Tagunsort entfernt liegenden Schweizer Bundeshauptstadt hatten am Samstag rund 200 Menschen gegen das Treffen protestiert. Es wird am 25. Januar mit einer Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet. Als Polizisten den nicht angemeldeten Demonstrationszug stoppen wollten, wurden sie laut Behördenangaben mit Pyrotechnik „und anderen Gegenständen“ beworfen.

172 Kundgebungsteilnehmer seien vorübergehend festgenommen worden. Alle seien bis 1Uhr am Sonntag wieder freigelassen worden. Der Demonstration seien Aufrufe zu Sachbeschädigungen vorausgegangen.

Daher habe die Polizei „von einem hohen Gewaltpotenzial“ ausgehen müssen und ein Großaufgebot an Beamten eingesetzt gehabt. Bei vielen der angehaltenen Personen seien „Vermummungsmaterial, Pfeffersprays, Schutzbrillen, Helme, Petarden (Pyrotechnik), Spraydosen und Filzstifte sichergestellt“ worden.

Das Weltwirtschaftsforum beginnt an diesem Mittwoch. Aus fast 40 Staaten reisen Staats- und Regierungschefs an, ebenso 1600 Wirtschaftsführer. Die Bundeskanzlerin wird die Eröffnungsrede bei dem alljährlichen Treffen im Schweizer Alpen-Kurort Davos halten.

  • 22.01.2012, 19:26 Uhrhumantestanimal2u

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