Preise in der Euro-Zone stagnieren
Draghis Geldflut trägt noch keine Früchte

Die Europäische Zentralbank ist noch weit von ihrem Ziel einer Teuerungsrate von knapp zwei Prozent entfernt. Die Geldflut der Währungshüter zeigt bislang keine Wirkung. Nun will EZB-Chef Mario Draghi nachlegen.

BrüsselTrotz der Geldflut der EZB steigen die Preise in der Euro-Zone nicht. Sie verharrten im Oktober auf dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Europäische Statistikamt am Freitag in Brüssel mitteilte. Von Reuters befragte Experten hatten mit stagnierenden Preisen gerechnet. Im September waren sie noch um 0,1 Prozent gesunken.

Die Europäische Zentralbank (EZB) ist weit von ihrem Ziel einer Teuerungsrate von knapp zwei Prozent entfernt, die als ideal für die Konjunktur gilt.

EZB-Chef Mario Draghi hat signalisiert, dass die EZB im Dezember bereitsteht, das Bankensystem mit noch mehr billigem Geld zu fluten. Bislang ist geplant, das rund 1,1 Billionen Euro schwere Wertpapierankaufprogramm bis September 2016 laufen zu lassen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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