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Prognose: HWWI: Wachstumsminus von 1,2 Prozent

Das Hamburgische WeltwirtschaftsInstitut (HWWI) rechnet wie auch andere Forschungsinstitute mit einer schrumpfenden deutschen Wirtschaft im kommenden Jahr.

Direktor Thomas Straubhaar: Sein Hamburgisches WeltwirtschaftsInstitut (HWWI) hat seine Prognose drastisch gesenkt. Foto: dpa Quelle: dpa
Direktor Thomas Straubhaar: Sein Hamburgisches WeltwirtschaftsInstitut (HWWI) hat seine Prognose drastisch gesenkt. Foto: dpa Quelle: dpa

HB HAMBURG. Die Wirtschaftsleistung Deutschlands dürfte 2009 um 1,2 Prozent zurückgehen, teilte das HWWI am Mittwoch in Hamburg mit. Damit senkte das Institut seine bisherige Prognose von plus 1,0 Prozent drastisch. Für das laufende Jahr rechnen die Forscher mit einem Wachstum von 1,5 Prozent, nachdem bislang 1,9 Prozent veranschlagt wurden.

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Deutschland befinde sich in einer Rezession, die bis in das nächste Jahr hinein andauern werde, begründen die Forscher ihre Prognose. Unsicherheit besteht aber über Tiefe und Dauer der Wachstumskrise. Neben großem Pessimismus gebe es aber auch positive Entwicklungen. Das Institut verweist speziell auf geld- und finanzpolitische Maßnahmen durch Notenbanken und Regierungen.

Auch von den kräftig gesunkenen Ölpreisen und dem schwächeren Euro sollten positive Impulse ausgehen. Entsprechend rechnet da HWWI zur Jahresmitte 2009 mit einer allmählichen Stabilisierung der Konjunktur.

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