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Ratingagentur: Fitch fordert raschen Schuldenabbau in den USA

Nachdem bereits Standard and Poor's den USA im vergangenen Sommer das Top-Ranking entzogen hat, fordert nun die Ratingagentur Fitch, dass die USA ihren Schuldberg möglichst schnell verringern sollten.

Das Kapitol in Washington DC. Quelle: dapd
Das Kapitol in Washington DC. Quelle: dapd

New YorkDie Ratingagentur Fitch drängt die USA zu einem zügigerem Schuldenabbau. Der hohe und weiter steigende Grad der Verschuldung stehe nicht im Einklang mit dem AAA-Rating, erklärte Fitch am Mittwochabend.

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Ohne eine Strategie der Regierung in Washington zur Reduzierung des Haushaltsdefizits und einer Stabilisierung der Last müsse bis Ende 2013 mit einer Herabstufung gerechnet werden. Sollten schwere Schocks ausbleiben, sei aber keine Entscheidung über den Ausblick für das Rating bis 2013 zu erwarten.

Bereits Ende November hatte Fitch damit gedroht, der weltgrößten Volkswirtschaft die Topnote „AAA“ 2013 abzuerkennen, nachdem Verhandlungen eines Kongressausschusses über Einsparungen in Höhe von 1,2 Billionen Dollar über einen Zeitraum von zehn Jahren gescheitert waren. Durch das Verschieben schwieriger Entscheidungen zu Steuern und Ausgaben auf eine Zeit nach den Kongress- und Präsidentschaftswahlen würden die Herausforderungen an Ausmaß und Tempo des notwendigen Defizitabbaus nur noch größer, warnte Fitch am Mittwoch.

Standard and Poor's hatte den USA schon im August wegen mangelnder Aussichten auf einen Abbau der Rekord-Verschuldung von inzwischen 15 Billionen Dollar das Top-Rating entzogen und eine weitere Herabstufung nicht ausgeschlossen. Je schlechter ein Rating, umso mehr Zinsen muss der Schuldner für neue Kredite zahlen.

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