RBS/NTC-Einkaufsmanagerindex: Industrie der Euro-Zone fährt Produktion hoch

RBS/NTC-Einkaufsmanagerindex
Industrie der Euro-Zone fährt Produktion hoch

Die Industrie in der Euro-Zone hat ihren Aufschwung im Februar fortgesetzt. Der Einkaufsmanagerindex des britischen Forschungsinstituts NTC stieg um 0,1 auf 55,6 Punkte. Damit erholte sich der Index etwas von seinem 11-Monats-Tief im Januar und notiert nun schon seit mehr als anderthalb Jahren über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern.

HB LONDON. Wie das britische Forschungsinstitut NTC am Donnerstag mitteilte, fuhren die 3 000 monatlich befragten Unternehmen ihre Produktion kräftig hoch. Dies zeige der entsprechende Teilindex mit einem Sprung auf 58,0 von 57,0 Punkten an. Auch die Bestellungen zogen an: Die Auftragskomponente kletterte auf 56,8 von 56,5 Zählern.

Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Analysten hatten diesen Anstieg im Schnitt erwartet.

„Das stärkere Wachstum spiegelte zum Teil die bessere Auslandsnachfrage wider“, erklärte NTC, das den Index im Auftrag der Großbank RBS erstellt. Der Auftragsbestand wuchs weiter kräftig. Die Firmen versuchten ihre Kapazitäten auszuweiten, indem sie neue Mitarbeiter anheuerten. Das Beschäftigungsbarometer signalisiert damit seit einem Jahr einen Stellenaufbau.

In den vier großen Volkswirtschaften der Euro-Zone fuhren die deutschen Unternehmen ihre Produktion am kräftigsten hoch, wie meist in den vergangenen 15 Monaten. Sie profitierten auch am stärksten von der Nachfrage aus dem Ausland. Frankreich verzeichnete das schwächste Wachstum.

Die Unternehmen konnten weiter die stark steigenden Kosten nicht in vollem Umfang an ihre Kunden weitergeben. Der Einkaufspreisindex fiel jedoch auf 64,2 und damit unter den Durchschnitt des vergangenen Jahres.

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