Schweden: Stockholm senkt seine Wirtschaftsprognosen

Schweden
Stockholm senkt seine Wirtschaftsprognosen

Schweden blickt wegen der konjunkturellen Schwäche in Europa und der Welt skeptischer auf die eigene Wirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt soll in diesem Jahr nur um 2,4 Prozent zulegen.
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StockholmDie schwedische Regierung blickt wegen der konjunkturellen Schwäche in Europa und der Welt skeptischer auf die eigene Wirtschaft. Das Bruttoinlandsprodukt werde in diesem Jahr nur um 2,4 Prozent zulegen, teilte die von den Sozialdemokraten geführte Minderheitsregierung am Dienstag mit. Im Oktober hatte sie noch ein Plus von drei Prozent veranschlagt.

„Es zeigt sich, dass die Erholung ein Marathon ist, kein Sprint“, sagte Finanzministerin Magdalena Andersson. Die Weltwirtschaft werde in den nächsten Jahren zwar wieder etwas anziehen. Doch das Risiko bleibe groß, dass es langsamer bergauf gehe als derzeit erwartet. In Europa, dem wichtigsten Absatzmarkt für schwedische Exporte, drohe eine Stagnation.

Zuvor hatte bereits der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft gesenkt und dies etwa mit schwächeren Aussichten in China, Russland, Japan und im Euro-Raum begründet. Die globale Wirtschaftsleistung werde dieses Jahr um 3,5 Prozent zulegen und 2016 um 3,7 Prozent - und damit je 0,3 Punkte weniger als noch im Oktober erwartet.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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