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„Schwere Rezession“: OECD warnt Euro-Zone vor Teufelskreis

Die schwache Konjunktur und das wacklige Finanzsystems drücken die Euro-Zone in einen Teufelskreis - und eine womöglich schwere Rezession, argumentiert die OECD. Daher empfehlen die Ökonomen drastische Maßnahmen.

ParisDie Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sieht das Risiko einer "schweren Rezession" in der Eurozone. Der Euro-Zone drohe ein wirtschaftlicher Rückgang von zwei Prozent, erklärte der OECD-Chefökonom Pier Carlo Padoan. Der nötige Reformprozess habe zwar begonnen, werde aber durch maues Wirtschaftswachstum gebremst, teilte die Organisation am Dienstag in ihrem halbjährlichen Wirtschaftsausblick mit.

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Padoan warnte: "Vor diesem Hintergrund wächst die Gefahr eines Teufelskreises, der durch eine hohe und nicht abnehmende Verschuldung, ein schwaches Bankensystem, eine zu starke fiskalische Straffung und ein niedrigeres Wachstum in Gang gesetzt werden könnte." Die Staatsschuldenkrise sei noch nicht gebannt. "Sie stellt nach wie vor den größten Risikofaktor für die Weltwirtschaft dar."

Soros, Faber, Roubini „Man hätte Griechenland rausschmeißen sollen“

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Jüngste Wahlen in Ländern wie Griechenland und Frankreich zeigten eine zunehmende Reformmüdigkeit im Währungsraum. Deshalb müssten Anstrengungen zur Konsolidierung der öffentlichen Haushalte und Strukturreformen Hand in Hand gehen, "damit dieser Prozess so wachstumsfreundlich wie möglich ist". Das Tempo der Konsolidierung könnte in einigen Länder allerdings gedrosselt werden. Dies gelte vor allem für den Fall, wenn die Wirtschaft in diesen Staaten nicht auf die Beine komme.

  • 22.05.2012, 21:32 UhrPikAs

    Euro-Bonds gehen auch nur solange gut, bis den Sozialisten das Geld anderer Leute ausgeht. Thatcher hat das mal sehr treffend definiert.

  • 22.05.2012, 21:29 UhrPikAs

    Leider tut die Politik alles, um uns Deutsche klein zu halten. Geschichte wird von den Siegern geschrieben. Aber in keinem anderen Land der Welt wird eine solche Sippenhaft verlangt.

  • 22.05.2012, 21:25 UhrPikAs

    ...und trotzdem schafft es Schäuble nicht, keine Neuverschuldung zu machen. Denn unser Geld fließt in die EU, bleibt im Target 2 hängen und der deutsche Steuerzahler fragt sich langsam, wofür er noch arbeitet.

    Schauen Sie mal, wie es in der Schweiz aussieht:

    http://bazonline.ch/schweiz/standard/Diese-Schweizer-arbeiten-am-laengsten-fuer-den-Staat/story/30287650

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