Bankenvolkswirte hatten eine Zahl von 3,3 Mio. arbeitslosen Männern und Frauen erwartet. „Man muss feststellen, dass Unternehmen doch stärker an ihren Beschäftigten festhalten“, sagte Eckart Tuchtfeld von der Commerzbank. Das sei auch ein Reflex auf den Fachkräftemangel. „Die Firmenchefs sehen Licht am Ende des Tunnels und wollen ohne Freistellungen auskommen. Das ist ein Effekt, den wir stark unterschätzt haben“, fügte er hinzu. Unter dem Eindruck der vergleichsweise guten Arbeitsmarktentwicklung im Sommer und Herbst haben die meisten Experten auch ihre Jahresprognose für das Jahr 2010 nach unten korrigiert.
Bestätigt fühlen sich die Fachleute in ihren Prognosen durch die Beschäftigungspläne vieler Unternehmen und die sich verbessernde Exportsituation. Davon werde vor allem die Industrie profitieren, die in den vergangenen Monaten am stärksten von der Krise getroffen worden sei. Von einem Arbeitsmarktaufschwung könne freilich noch nicht die Rede sein. Vor allem in der ersten Jahreshälfte rechnen die Volkswirte mit einer etwas kräftigeren Zunahme der Arbeitslosigkeit.
Unterstützt wird der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt von Daten aus der deutschen Industrie. Bei Produktion und Aufträgen verzeichneten die Unternehmen im November die stärksten Zuwächse seit mehr als zwei Jahren, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Umfrage der Marktforscher von Markit unter rund 500 Unternehmen hervorgeht. Sowohl Export- als auch Binnennachfrage zogen in Folge der weltweiten Konjunkturerholung kräftig an. Der starke Stellenabbau hielt dennoch an.
Im Oktober war die Herbstbelebung auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland über Erwarten gut ausgefallen. Die Arbeitslosenzahl war um 118 000 auf 3 229 000 gesunken. Das waren aber 232 000 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote nahm um 0,3 Punkte auf 7,7 Prozent ab. Vor einem Jahr hatte sie bei 7,2 Prozent gelegen. In Westdeutschland waren im Oktober 2 229 000 Männer und Frauen ohne Beschäftigung. Das waren 78 000 weniger als im September, aber 239 000 mehr als noch vor einem Jahr. In Ostdeutschland war die Zahl der Erwerbslosen um 40 000 gesunken. Sie lag damit erstmals knapp unter der Marke von einer Million.
> Nach alter Zählweise wäre sie um etwa 10 000 gestiegen.
Es funktioniert.
Man kann auf die Dummheit der Journalisten als erste informationsverwerter bauen.
Jedes Jahr die Zählweise ändern und schon kann man in schönsten Zahlen lügen.
Denn kein Journaliste macht sich die Mühe, mal die echten Zahlen zu recherchieren, und die Kurven nach jeweils alter Zählweise fortzuführen, um die Lügen der bundesregierung zu entlarven.
Journalisten sind dazu viel zu faul, daher funktioniert staatliche Desinformation so einfach und so gut.
Es ist wahrlich bemerkenswert und beschämend, dass sich nicht eine einzige deutsche Zeitung die Mühe macht, die tatsächlichen Zahlen zu eruieren.
im Vergleich zum Vorjahr hat die Unterbeschäftigung (noch ohne Kurzarbeit) erheblich zugenommen, zuletzt um mehr als 9 % und das auch gegenüber dem Vormonat, wenn man den Schätzzahlen der Agentur folgt. Die Leiharbeiter fliegen als erste aus den Jobs (-20 %). Die Zahl der Kurzarbeiter ist bis zu den letzten Zahlen vom September auf 1,1 Millionen stark angestiegen. Einschließlich des beschäftigtenäquivalents Kurzarbeit betrug die Unterbeschäftigung im letztgenannten Monat September schon 17,2 Prozent mehr als im September 2008. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist über die letzten Monate deutlich gefallen und stagniert nun mit zuletzt minimalem Anstieg auf niedrigem Niveau. Die beschäftigung ging gegenüber dem Vorjahr weiter zurück.
Der beschäftigungsaufbau hat sich seit beginn des Jahres 2008 Monat für Monat immer stärker abgeschwächt und ist entsprechend der noch nicht veränderten Statistik seit März erstmals negativ geworden und seitdem immer mehr. Auch die vom Statistischen bundesamt nun veränderte Statistik rutscht bei der Sinkrate von Monat zu Monat mehr ins Minus (Abb. 14041). Der begriff "beschäftigung" umfaßt dabei noch viele Minijobs, Trainingsmaßnahmen und andere Überbrückungen, die praktisch Arbeitslosigkeit bedeuten und nur unter "Unterbeschäftigung" ausgewiesen werden.
Von den 6 Millionen Arbeitslosengengeldempfänger werden nur noch 53.7 % als arbeitslos registriert. Zwischen August 2006 und November 2009 ist der Anteil der arbeitslos Registrierten an allen Empfängern von Arbeitslosenhilfe von seinerzeit 67,3 % immer weiter gefallen. immer mehr Arbeitslose befinden sich in Warteschleifen außerhalb der Statistik, wie oft nutzlosen Weiterbildungs- und Trainingsprogrammen, in niedrigst bezahlter Arbeit von 1 Euro und etwas mehr oder sind statistisch durch vielerlei Manipulationen schlicht ausgemerzt worden. Die Arbeitslosenstatistik ist also immer weniger aussagefähig.
"REiCHTUM VON UNTEN"
Europa wird vom Sockel geholt und muss sich den bEDiNGUNGEN, unter denen die Mehrheit der Menschen dieser Erde leben, langsam anpassen. Festungswälle können verzögern aber nicht verhindernd wir auf dem auffrischenden Wind des Weltmarktes ausgesetz sind. Die Zahl der Arbeitslosen wird weiter steigen, wenn wir nicht lernen, auf DiE EiGENEN FÜSSE ZU FALLEN.
Jetzt, da andere mit neuen Fabriken und niedrigen Löhnen die Vorteile haben, die einst unser Wirtschaftswachstum hervorriefen, sind wir TiEF VERSCHULDET, voll HOHER ANSPRÜCHE und zerstritten. So gilt es, wieder:
MEHR ALS ZUVOR UNTERNEHMERiSCHES HANDELN ZU LERNEN!
Sobald das nicht an der Wurzel der Einsicht angenommen (verjungung) werde ist es vergebens sich nur noch zu Äußern:
Andere Länder ist es noch schlimmer weil kein Harz iV als Zielscheibe wie bei uns (nicht alle wohlgemerkt).
Helfen sollte man wen einen der Arbeitsplatz unter den Füßen weggezogen bzw.wegrationalisiert werde.
Solange so sich in Zukunft weiter entwickelt wird sich Harz iV über Generationen geben und Tendenz steigend auf Kosten der Steuerzahler und Arbeitswillige.
Mfg
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