Diskussion: Kommentare zu: Deutsches Jobwunder hält auch in der Krise an

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 01.12.2009, 12:48 UhrAnonymer Benutzer: Über Sicht

    im Jahresvergleich stieg die Arbeitslosenquote um 0,5 Prozentpunkte. Die bezeichnung Jobwunder verwundert da doch sehr.
    Geschickt verpackt ist auch die Kurzarbeit: Die Gesamtzahl der Menschen in Kurzarbeit wird nicht genannt.
    Wo bleibt die sachliche berichterstattung, liebes Handelsblatt?

  • 01.12.2009, 13:19 UhrAnonymer Benutzer: Jörg Müller

    Das ist Volksverblödung. Was ist zb mit den (angeblich "nur") 300.000 Kurzarbeitern ? Die Zahlen werden doch hingefälscht wie es den Damen und Herren von der Regierung beliebt.

    Wie wäre es mal mit wirklich interessanten Daten: Statistische Darstellung der Anzahl der versicherungspflichtigen beschäftigten + Entwicklung + statistische Aufteilung nach Einkommensgruppen !?

    in diesem Land gibt es doch immer weniger Menschen, die ein Gehalt beziehen, von dem sie einigermaßen ordentlich leben können!

  • 01.12.2009, 13:41 UhrAnonymer Benutzer: popper

    Ein Jobwunder gibt es in den letzten 20 Jahren nicht mehr. Was hier wundert ist die Chuzpe mit der die Arbeitsagentur und die versammelten Gesundbeter des deutschen "blätter-Wäldes" ihre statistischen Tricks als vor ihrem erstaunten Publikum ausbreiten. Hartz iV- Empfänger, Arbeitslose der Zeitfirmen und in AbM-Maßnahmen sind auch Arbeitssuchende. Und nur weil sie in der geschönten Statistik nicht auftauchen, trotzt der Arbeitsmarkt der Krise und gebiert ein Jobwunder? Da kann man nur lachen über soviel Dreistigkeit der veröffentlichten Meinungsmache. Auf den Leim geht ihnen nun wirklich keiner mehr!!

  • 01.12.2009, 14:46 UhrAnonymer Benutzer: Andreas

    3.2 Millionen ist eine glatte Lüge bei derzeit knapp über 8 (!!) Millionen ALG2/Hartz iV Empfängern.Dazu ALG i und Vorruheständler, das ergibt 10 Millionen reale Arbeitslose.

  • 01.12.2009, 15:58 UhrAnonymer Benutzer: Christoph K

    Das ist doch keine sachliche und kritische berichterstattung, wenn in der Überschrift vom Jobwunder zu sprechen ist und sich im Artikel herausstellt, dass ohne statistische Änderung der berechnungsmethode die Arbeitslosenzahl gestiegen wäre.

  • 01.12.2009, 16:59 UhrAnonymer Benutzer: Dr. Höfner

    Was ist denn in die Redaktion des sonst so seriösen Handelsblattes gefahren? Auf manchen Webseiten wird dieser beitrag bereits mit den Propagandaaktivitäten des 3. Reiches verglichen. Googelt man im internet zu den realen Arbeitslosenzahlen (gemessen an der Entwicklung der Erwerbstätigen), dann tut sich ein Abgrund auf. Von den aktuell 1,5 Millionen Menschen in Kurzarbeit ganz zu schweigen. Werte Redaktion des Handelsblattes, warum tut ihr das euren treuen Lesern an?

  • 01.12.2009, 17:13 UhrAnonymer Benutzer: Siggi40

    Jeder zehnte Deutsche ist auf Hilfen des Staates angewiesen, meldet das Statistische bundesamt. Der mit Abstand größte Teil der Ausgaben entfiel laut Statistik auf "Hartz iV"-Zahlungen. Rund sieben Millionen Menschen waren Ende 2007 auf diese Leistungen angewiesen.
    Diese Zahlen kommen der tatsächlichen Arbeitslosigkeit näher.

  • 01.12.2009, 17:35 UhrAnonymer Benutzer: caddius

    Hahahahaha!
    Die Arbeitslosigkeit sinkt.
    Das hätte Göbbels nicht besser hingekriegt!!

  • 01.12.2009, 19:05 UhrAnonymer Benutzer: G8

    im Vergleich zur Weinmarer Republik was die Arbeitslosen betrifft, gab es dort Vollbeschäftigung.Nur hatte man nicht die Möglichkeit an immense Kredite zu kommem um vieles zu vertuschen. Aber diese Täuschung fliegt demnächst auf. Die bürokratie,banken und die Wirtschaft hat
    soviel Sicherungssysteme aufgebaut um nur den sauberen klaren bürger zu bedienen. Diejenigen also
    die selber die grössten Finanzhasadeure sind. Keine
    der vielen Linksparteien denkt daran etwas zu verändern. Wir haben die kapitalistische Einheitspartei bei uns. Das ist so als wenn ihnen jemand anbietet frei zu entscheiden aus welcher Ecke
    eines Wasserbottich sie sich ein Glas Wasser holen
    können.

  • 01.12.2009, 20:09 UhrAnonymer Benutzer: 18-formatic

    "REiCHTUM VON UNTEN"
    Europa wird vom Sockel geholt und muss sich den bEDiNGUNGEN, unter denen die Mehrheit der Menschen dieser Erde leben, langsam anpassen. Festungswälle können verzögern aber nicht verhindernd wir auf dem auffrischenden Wind des Weltmarktes ausgesetz sind. Die Zahl der Arbeitslosen wird weiter steigen, wenn wir nicht lernen, auf DiE EiGENEN FÜSSE ZU FALLEN.
    Jetzt, da andere mit neuen Fabriken und niedrigen Löhnen die Vorteile haben, die einst unser Wirtschaftswachstum hervorriefen, sind wir TiEF VERSCHULDET, voll HOHER ANSPRÜCHE und zerstritten. So gilt es, wieder:
    MEHR ALS ZUVOR UNTERNEHMERiSCHES HANDELN ZU LERNEN!
    Sobald das nicht an der Wurzel der Einsicht angenommen (verjungung) werde ist es vergebens sich nur noch zu Äußern:
    Andere Länder ist es noch schlimmer weil kein Harz iV als Zielscheibe wie bei uns (nicht alle wohlgemerkt).
    Helfen sollte man wen einen der Arbeitsplatz unter den Füßen weggezogen bzw.wegrationalisiert werde.

    Solange so sich in Zukunft weiter entwickelt wird sich Harz iV über Generationen geben und Tendenz steigend auf Kosten der Steuerzahler und Arbeitswillige.

    Mfg

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