
DavosDas Wachstum in den USA ist im vierten Quartal 2011 deutlich angezogen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf das Jahr hochgerechnet um 2,8 Prozent, teilte das US-Handelsministerium am Freitag in Washington nach einer ersten Schätzung mit. Von Juli bis September war die Wirtschaft dagegen lediglich um 1,8 Prozent gewachsen. Die positive Entwicklung sei vor allem auf erhöhte Investitionen und eine Steigerung beim privaten
Konsum zurückzuführen, hieß es. Allerdings blieb die Wachstumsrat hinter den Erwartungen einiger Analysten zurück.
Nach Einschätzung von Finanzminister Timothy Geithner läuft die US-Wirtschaft derzeit Prozent wieder relativ rund. Dennoch sei die größte Wirtschaftsmacht noch länger mit Aufräumarbeiten der Schäden aus der Finanzkrise beschäftigt, sagte Geithner am Freitag in Davos. „Wir stehen vor großen Herausforderungen in den USA“, hatte der Minister wenige Stunden vor der Veröffentlichung der offiziellen Zahlen gewarnt.
Zuletzt trat auch Notenbankchef Ben Bernanke auf die Euphoriebremse. Er könne dem Land trotz leichter Aufwärtstendenzen keine wirtschaftlich stärkere Phase bescheinigen, sagte der Fed-Chef nach dem jüngsten Zinsentscheid. Insbesondere der langsame Abbau der für US-Verhältnisse hohen Arbeitslosigkeit macht ihm zu schaffen.
Die Notenbank geht davon aus, dass die Erwerbslosenquote auch dieses Jahr mit 8,2 bis 8,5 Prozent weiterhin für US-Verhältnisse hoch bleiben wird und selbst im Jahr 2014 noch um die sieben Prozent aller Amerikaner ohne Job sein werden.
Auch der Wohnungsmarkt, auf dem die Finanzkrise mit einer geplatzten Immobilienblase ihren Ausgang nahm, bleibt Achillesferse der Wirtschaft: Die Zahl der verkauften Eigenheime ging im Dezember um 2,2 Prozent zurück. Der Schätzung des Handelsministerium zufolge wurden aufs Jahr hochgerechnet nur 307.000 Neubauten verkauft.
Experten hatten mit 320.000 gerechnet. Die Notenbank erwägt, der Wirtschaft mit weiteren Geldspritzen Beine zu machen, sollte sich die Erholung zu lange hinziehen. Sie hat sich zudem dazu bekannt, ihre extrem konjunkturstimulierende Nullzinspolitik noch bis mindestens Ende 2014 beizubehalten.
@ stubi:
Bernanke samt Fed steht unter der Fuchtel des Congress, der sein Gott ist und für ihn gesetzliche Regeln erläßt.
Seine "Unabhängigkeit" ist keine wirkliche.
Er muß antanzen, wenn er einbestellt wird und Rede und Antwort stehen.
Verliert man die Geduld, macht man ein neues Gesetz. Gnade ihm Gott, wenn dies geschieht. Erwogen wurde es vor allem von der GOP aus Anlaß des QE-Wahns.
Mehr als einer der Präsidentschaftkandidaten der GOP hat ihn öffentlich an den Galgen befohlen.
Ben ist also klein und häßlich. Von ihm ist nicht mehr viel zu erwarten. Auch kein Minuszins.
Ron Paul ist insofern (bisher) insofern verlaesslicher, dass er seit 10 jahren seine Meinung offensichtlich nicht drastisch geaendert hat. Yes we can, jedoch ist von seinen frueheren Aussagen Lichtjahre entfernt und es ist schon ziemlich offensichtlich, dass er nicht nur luegt, sondern ganz massiv betruegt! Aber er tut eben nur das wozu er mit hohen Wahlkampfsubventionen eingesetzt wurde! Diesmal duerften die Summen noch hoeher sein und deshalb wirds fast aussichtslos fuer andere Kandidaten, egal wer das auch immer ist!
@www.steuerembargo.co.de
Also ich weiss nicht, die Realverzinsung in den USA ist schon lange sehr negativ. Und Yellen (Stellvertreterin von Bernanke) sagte oeffentlich, wenn sie koennte wuerde sie negative Zinsen einfuehren (also mit Minus-Zeichen). Yellen wurde ja von Obama dort hin gebracht. Dies ist eine geistig einheitliches Team...
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