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Statistik: Streit um wahre Arbeitslosenzahlen

Ein Teil der über vier Millionen Arbeitslosen will oder kann keine Beschäftigung aufnehmen. Diese sollten daher bei der Berechnung ausgeklammert werden und Zahlen korrigiert, fordern Teile der CDU und FDP.

BerlinBeamte und Selbstständige haben zwar, formal gesehen, keine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Doch gelten sie in aller Regel noch lange nicht als benachteiligte Gruppen am Arbeitsmarkt. Nur in der amtlichen Statistik, die über die Arbeitsmarktsituation älterer Menschen informieren soll, ist das bisher etwas anders: Dort werden sie faktisch zusammen mit arbeitslosen Altersgenossen als beschäftigungslos eingestuft - und entsprechend schlecht fallen Ergebnisse aus.

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Führende Vertreter der schwarz-gelben Koalition wollen das nun ändern und fordern von der Bundesagentur für Arbeit (BA) eine verbesserte Statistik. "Ich erwarte mir von der Bundesagentur, dass sie mit ihren Daten ein realistisches Bild liefert", sagte der Vizechef der Unionsfraktion im Bundestag, Michael Fuchs, dem Handelsblatt. Dazu müsse die ausgewiesene Beschäftigungsquote um diverse Verzerrungen bereinigt werden. Entsprechende Aufforderungen richteten auch FDP-Fraktionsvize Heinrich Kolb und der CDU-Arbeitsmarktexperte Carsten Linnemann an die BA.

Ein Anstecker der IG Metall gegen die von der Bundesregierung geplante Rente mit 67. Quelle: dpa
Ein Anstecker der IG Metall gegen die von der Bundesregierung geplante Rente mit 67. Quelle: dpa

Auslöser der Diskussion über den Gehalt der BA-Statistik ist eine Studie der Arbeitgeber-Bundesvereinigung BDA, über die das Handelsblatt am Freitag berichtet hatte. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass in der Gruppe der 60- bis 64-Jährigen schon 68 Prozent der tatsächlich verfügbaren Arbeitskräfte sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind. Die BA-Statistik weist dagegen nur eine Beschäftigungsquote von 27 Prozent aus. Gewerkschaften und SPD sehen dies als Beleg, dass die Anhebung des Rentenalters nicht verantwortbar sei.

Arbeitsmarkt

Die amtliche Zahl fällt deshalb so viel niedriger aus, weil die BA für ihre Statistik den Anteil der beschäftigten 60- bis 64-Jährigen an der Gesamtbevölkerung dieser Altersgruppe, gut 4,6 Millionen Menschen, misst. Allein die etwa 500.000 Beamten und Selbstständigen machen also mehr als zehn Prozent davon aus. Rechnet man sie heraus, steigt die gemessene Quote schon auf über 30 Prozent. Insgesamt sind nach der BDA-Analyse sogar 2,8 Millionen 60- bis 64-Jährige eigentlich gar nicht für eine Beschäftigung verfügbar - sei es, weil sie Erwerbsminderungsrente beziehen oder freiwillig vorzeitig in den Ruhestand gewechselt sind.

  • 31.01.2012, 14:33 UhrAnonymer Benutzer: stern100

    Was seid ihr lachhafte Politiker ,der Arbeiter lacht euch aus
    für eure renten Politik, ihr sollte euch schämen gegen die Arbeiter eure beamte schickt ihr mit 55 Jahre in der rente
    den Arbeiter Läst ihr bis zum Tode arbeiten was das Arbeitsamt für zahlen bekannt gibt sind so stark geschönt das sie sie gar nicht trauen bekant zugeben ,da wird den selber schlecht da bei ,ihr stellt euch da hin das ihr arbeit geschafft habt, ihr habt nichts aber wirklich nicht geschafft jetzt werden erst mal die arbeitslosen in die höhe gehen

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