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Statistiker: Nur die Nahrungsmittel-Industrie baut Jobs auf

Der Beschäftigungsrückgang in der Industrie hat sich im Juni abgeschwächt. Zugleich stieg aber die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden aufgrund vorläufiger Zahlen mitteilte.

HB WIESBADEN. Mit kleineren Mannschaften machen die Betriebe des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland mächtig Dampf. Ende Juni waren in den Unternehmen mit mehr als 50 Leuten insgesamt 4,9 Mio. Menschen beschäftigt, wie das Statistische Bundesamt am Montag in Wiesbaden berichtete. Das waren knapp 135 000 Menschen oder 2,7 Prozent weniger als vor einem Jahr auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise.

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Die verbliebenen Arbeiter leisteten deutlich mehr (+6,4 Prozent) Arbeitsstunden, die sich insgesamt auf 647 Mio. addierten. Die Beschäftigten bekamen auch mehr Entgelt, nämlich 18,8 Mrd. Euro. Das waren 4,3 Prozent mehr als im Juni 2009. Allerdings hatte der Berichtsmonat 2010 einen Tag mehr als im Vorjahr.

Die stärksten Jobverluste hatte der Auswertung zufolge die Metallindustrie mit einem Minus von 5,3 Prozent. Einen Zuwachs gab es ausschließlich bei den Herstellern von Nahrungs- und Futtermitteln. Fast stabil blieb die Chemieindustrie mit einem Minus von 0,1 Prozent.

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