Statistisches Bundesamt: Starker Zuwachs für deutsche Exporte

Statistisches Bundesamt
Starker Zuwachs für deutsche Exporte

Deutsche Exporteure haben im Januar 2,2 Prozent mehr umgesetzt als im Vormonat. Das ist ein hervorragende Ergebnis – so gut war es um die deutsche Konjunktur lange nicht mehr bestellt.
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BerlinDie deutschen Exporteure sind dank der anziehenden Nachfrage aus Europa besser ins Jahr gestartet als erwartet. Sie setzten im Januar 2,2 Prozent mehr um als im Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag mit. „Ein stärkeren Anstieg gab es zuletzt im Mai 2012“, sagte eine Statistikerin. Von Reuters befragte Ökonomen hatten lediglich mit einem Plus von 1,4 Prozent gerechnet, nachdem es im Dezember noch einen Rückgang um 0,9 Prozent gegeben hatte.

Die Unternehmen verkauften Waren im Wert von 90,7 Milliarden Euro ins Ausland und damit 2,9 Prozent mehr als im Januar 2013. Besonders stark legten die Exporte in die nicht zur Euro-Zone gehörenden EU-Länder an, zu denen osteuropäische Staaten wie Polen sowie Großbritannien gehören. Hier gab es ein Plus von 9,1 Prozent.

Die Ausfuhren in die Euro-Zone legten mit 3,2 Prozent ebenfalls überdurchschnittlich zu, die Exporte außerhalb der EU-Länder schrumpften dagegen um 0,4 Prozent. Der Branchenverband BGA rechnet 2014 mit einem Wachstum von drei Prozent, nachdem die Exporte im vergangenen Jahr noch leicht geschrumpft waren.

Die Importe zogen mit 4,1 Prozent zum Vormonat deutlicher an als die Exporte. Analysten hatten hier lediglich mit einem Plus von 1,3 Prozent gerechnet. Der Handelsüberschuss - die Differenz zwischen Aus- und Einfuhren - lag saison- und kalenderbereinigt bei 17,2 Milliarden Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Der "Aufschwung" der BRD-Wirtschaft, der ehe nur auf den Knochen in immer unwürdigeren Arbeitsbedingungen beschäftigter Menschen zustandekommt, dürfte sich schon jetzt wieder seinem Höhepunkt nähern und spätestens Mitte des Jahres seinen Gipfel überschritten haben und abflachen.

    Zu merkwürdig wäre es, würden die internationalen Krisen aller Art nicht auf die BRD-Wirtschaft Einfluss nehmen.

    Ich rechne zwar mit einem hohen Wachstum in Q1, was auch und vor allem wetterbedingt war, da viele Tätigkeiten aufgrund des milden Wetters anders wie in den letzten jahren nicht unterbrochen werden mussten, dafür aber einen darauf zurückzuführenden "Rückpralleffekt" im laufe des Frühlings.

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