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Steuerzahlungen: Lagarde bekräftigt Forderung an Griechen

Mit der Aufforderung an die Griechen, sie mögen mit der Zahlung der Steuern den Karren selbst aus dem Dreck ziehen, hat IWF-Chefin Lagarde vor Wochen einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Sie steht zu dieser Forderung.

IWF-Chefin Lagarde fordert weiterhin, dass die Griechen ihre Steuern zahlen. Quelle: Reuters
IWF-Chefin Lagarde fordert weiterhin, dass die Griechen ihre Steuern zahlen. Quelle: Reuters

WashingtonDie Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, hat ihre Forderung zur Notwendigkeit von Steuerzahlungen in Griechenland bekräftigt. "Ich denke, dass die Steuerzahler ihren Verpflichtungen nachkommen, ist ein wichtiges Mittel zur Verbesserung der Situation eines jeden Landes - in Griechenland, wie in anderen Ländern", sagte Lagarde dem Sender CNN laut am Montag vorab verbreiteten Interviewpassagen. Die IWF-Chefin hatte die Steuerhinterziehung in Griechenland wiederholt als eines der größten Probleme des Landes bezeichnet.

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IWF-Chefin wird deutlich Lagarde zeigt wenig Mitleid für die Griechen

„Sie sollten sich alle zusammen selber helfen, indem sie ihre Steuern zahlen.“

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Für Empörung hatte in Griechenland insbesondere ein Interview Lagardes in der britischen Tageszeitung "The Guardian" im Mai gesorgt. Darin hatte die IWF-Chefin die griechischen Bürger zur Steuerehrlichkeit aufgerufen, um das Land aus der Krise zu führen. Kinder in manchen Regionen Afrikas bräuchten "mehr Hilfe als die Menschen in Athen", sagte sie. Gegenüber CNN sagte Lagarde am Montag, sie bedauere, dass ihre Äußerung missverstanden und als Beleidigung empfunden worden sei.

Griechenland befindet sich seit Jahren in der Rezession. Im Gegenzug für Milliardenkredite der Europäischen Union und des IWF hatte sich die Anfang Mai abgewählte Regierung zu einem drastischen Sparprogramm verpflichtet. Nach der Wahl, bei der sparkursfeindliche Parteien großen Zuspruch erfuhren, kam keine neue Regierung zustande. Am 17. Juni soll erneut gewählt werden.

  • 12.06.2012, 10:40 UhrDelinix

    Na, dann setzen Sie doch noch eins drauf und schreiben "frühmorgendlich" auch noch richtig...:D
    Guten Morgen!

  • 12.06.2012, 09:53 UhrMazi

    An welche X-beliebige Partei denken Sie?

    Im Bundestag waren es doch nur die LINKEN, die sich nicht geschlossen an diesem größten "Raubzug" in der deutschen Geschichte beteiligt haben.

  • 12.06.2012, 09:38 UhrKoboldo

    Natürlich hat Lagarde vollkommen Recht! Leider finden unsere Politiker nicht zu solch deutlichen Worten. Dafür verfasst Grass ein echt grasses Gedicht...
    Man hat die ganze Zeit mit genau jenen verhandelt, die die Erschaffer und Nutznießer dieses korrupten und ineffektiven Systems waren. Es bleibt zu hoffen, dass diese etablierten Parteien nicht gewählt werden und die Griechen so gnädig sind, freiwillig aus dem Euro auszuscheiden, weil unsere Politiker anscheinend viel zu feige sind, hier ein klares Machtwort zu sprechen.
    ME sind die Probleme eines Austritts beherrschbar und der Euro würde eher an Stärke gewinnen. Auch wäre Griechenland nicht wirklich abgekoppelt, denn das griechische Volk würde trotzdem unterstützt werden, allerdings würde es sich dabei um wesentlich überschaubarere Beträge handeln...

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