Trotz Rekordtief im November

Experten sagen Ende des Job-Booms voraus

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Uneinigkeit in der Flüchtlingsfrage
Das ist im Hartz-IV-Regelsatz enthalten
Empfangsschalter der Arbeitsagentur
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Ab 2017 erhalten alleinstehende Empfänger von Arbeitslosengeld II, oft kurz Hartz IV genannt, 409 Euro pro Monat, also fünf Euro mehr als bisher. Von dem derzeitigen Regelsatz von 404 Euro müssen Arbeitslose alle Dinge des täglichen Bedarfs bezahlen können – von Essen über Kleidung bis zu Strom und Gesundheitskosten. Doch wie schlüsselt sich der Betrag auf? Die Bedarfssätze im Überblick.

Bereich 11: Bildung
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Für einen alleinstehenden Bürger soll mit 1,54 Euro der Bedarf an Bildung gedeckt werden. Für diesen Bereich sieht der Hartz-IV-Regelsatz somit am wenigsten Geld vor.

Bereich 10: Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen
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Das Bundeskabinett sieht für einen Hartz-IV-Bezieher monatlich acht Euro vor, um Gaststättendienstleistungen in Anspruch nehmen zu können. Dies spiegelt rund zwei Prozent vom Gesamtbetrag wider.

Bereich 9: Gesundheitspflege
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Rechnungen für Medikamente und sonstige Produkte aus der Gesundheitspflege sollen laut dem neuen Regelsatz mit 17,37 Euro beglichen werden. Allerdings können Bürger mit Behinderung oder kostenaufwändiger Ernährung einen Mehrbedarf anmelden.

Bereich 8: Verkehr
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Bei der Fahrt zum Büro oder bei privaten Fahrten entstehen Reisekosten: 25,45 Euro sind zur Abdeckung im Monat vorhergesehen. Der Verkehrsbetrag macht 6,3 Prozent des Regelsatzes aus.

Bereich 7: Andere Waren und Dienstleistungen
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Das Bundeskabinett rechnet im Monat mit 29,57 Euro pro alleinstehender Person für andere Waren und Dienstleistungen. Es überlässt damit Freiraum für individuelle Ausgaben, welche durch die anderen Bereiche nicht gedeckt werden.

Bereich 6: Innenausstattung, Haushaltsgeräte und -gegenstände
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Die Einrichtung einer Wohnung kostet Geld – monatlich kalkuliert die Regierung dafür 30,62 Euro für eine Person ein. Die Kosten für die Unterkunft selbst werden zusätzlich zu dem Regelsatz übernommen.

Die Geister scheiden sich vor allem in der Flüchtlingsfrage. Während die einen bereits bis zum Sommer mit einem stärkeren Anstieg der Flüchtlings-Arbeitslosigkeit rechnen, kalkulieren andere damit erst in der zweiten Jahreshälfte 2017.

Ende Oktober gab es nach Angaben der Bundesagentur 386.000 arbeitssuchende Flüchtlinge; 157.000 davon galten offiziell als arbeitslos, der Rest befand sich noch in Integrations- oder Berufsvorbereitungskursen.

Um eine differenzierte Betrachtung beim Flüchtlingsthema bemüht sich derweil IAB-Arbeitsmarktforscher Weber. Er geht zwar davon aus, dass „die 2015 nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge 2017 zum allergrößten Teil auf dem Arbeitsmarkt ankommen“. „Alle“ - das sind etwa rund 400.000 Flüchtlinge. Nur sie sind im erwerbsfähigen Alter und - anders als Ältere, manche Frauen und Kinder - auch in der Lage zu arbeiten.

Aber auch von den 400 000 würden nicht alle automatisch arbeitslos, sobald ihr Asylverfahren abgeschlossen sind, gibt Weber zu bedenken. Einige dürften eine Stelle finden, andere bräuchten noch eine weitere Trainingsmaßnahme, um leichter beruflich Fuß zu fassen. Die Zahl der arbeitslosen Flüchtlinge wird daher nach Webers Prognose im Jahr 2017 voraussichtlich um allenfalls 90.000 steigen.

Dass im Saldo die Zahl der Arbeitslosen nach IAB-Prognose 2017 dennoch um 70.000 sinken dürfte, hängt mit den anhaltend guten Vermittlungschancen für inländische Jobsucher zusammen. Denn auch für 2017 rechnen Experten mit einem steigenden Jobangebot.

Neue Arbeitsplätze entstünden vor allem in Kitas, Krankenhäusern Pflegeheimen, im Handel, bei Kurierdienste, in der Gastronomie und teils auch auf dem Bau und in der Industrie. Mit Jobverlusten rechnen die Nürnberger Arbeitsmarktforscher hingegen bei Banken und Versicherungen.

  • dpa
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6 Kommentare zu "Trotz Rekordtief im November: Experten sagen Ende des Job-Booms voraus"

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  • Das Rückgängigmachen der Schröderschen Reformen und die Umvolkung mit einer nicht an den hiesigen Arbeitsmarkt angepassten, afrikanischen Bevölkerung führt sicherlich früher, oder später zu der von den Genossen erwünschten höheren Arbeitslosigkeit.

    In Deutschland hat Schröder mit den Hartz Reformen sehr zaghafte Schritte gemacht den Arbeitsmarkt zu liberalisieren und die Menschen zur Arbeit zu motivieren. Dies hat offensichtlich sehr gut funktioniert, viel besser als ich seinerzeit vermutet habe. Fr. Merkel und Genossen sind vollbeschäftigte und damit von sozialistischen Wunderwerken unabhängige Bürger ein Dorn im Auge. So hat man die Schröderschen Reformen mit Mindestlohn, Rente mit 63, Beschränkungen Leiharbeit weitgehend rückgängig gemacht.

    In der kapitalistischen Schweiz herrscht seit Jahrzehnten mehr, oder minder Vollbeschäftigung. die Nettolöhne sind bei den einfachen Arbeiten etwa doppelt so hoch wie in D. Kündigungsschutz gibt es nicht. Die Gewerkschaften sind zahnlos. Arbeitslosengeld gibt es für 2 Jahre, es ist auch recht hoch, allerdings sind die Ämter, gem. Kollegen, vorsichtig gesagt sehr schikanös und streichen dieses bereits bei geringfügigen Anlässen.



  • Wann werden diese "Experten" endlich schweigen, wenn kein Wissen vorhanden ist?? Gerhen keine Babyboomer des Jahres 1951 in Rente?
    Wie viele des Jahrgangs 1997 kommen auf den Arbeitsmarkt?

    Wenn es so sein sollte, dass bis 2030 sieben Millionen Arbeitkräfte fehlen, wie Demographen meinen, nixht wissen, weil die Arbeitsmigtanten aus der EU ceteris paribus negiert wurden.
    Frage an Sender Jerewan un seine Experten des Arbeitsmarktes: Wie viele Arbeitsmigranten braucht Deutschland jährlich, wenn es keinen Beschäftigungsaufbau geben soll? Wie viele braucht es mit Beschäftigungsaufbau ?

    Sinkt die Arbeislosigkleit relativ zur Beschäftigung auch dann, wenn die absolute Anzahl nach Experten Trautman gleich bleibt?
    Auf welcher Baumschule haben solche Experten denn Mathe im Abitur abgewählt?

  • „Arbeitsmarkt 2017 - „Experten“ erwarten ein Ende des Booms“
    War klar, das jetzt wieder die „Angstkeule“ ausgepackt wird, um das „Noch-Personal“ zu disziplinieren, damit sie weiter das Maul halten und weiterhin im Hamsterrad funktionieren.

    Mottos:
    Demokratie ist, wenn ihr wählt, was wir wollen!
    Globalisierung ist, wenn ihr Verzicht übt, während wir uns die Taschen füllen!
    Wasser und Brot fürs Fußvolk und Personal, Champagner und Kaviar für die Eliten!

    Diese „Elitennetzwerke“ sind auch Teil des Problems.
    Diese Verstrickung zwischen angeblich freien Medien, der Wirtschaft und der Politik.
    Dazu noch als moralgebende Instanz die Kirchen, mit ihren ganzen „christlichen“ Vereinen wie der Caritas, Diakonie usw., die dem Vereinsrecht unterliegen, aber mittlerweile gewinnorientierte Sozialkonzerne sind.
    Dieser ganze Filz gehört ausgemistet!

  • Den Job Boom gibt es schon seit mindestens 3 Jahren nicht mehr in Deutschland.
    Gut bezahlte Industriearbeitsplätze werden in Deutschland durch die Grün-Kommunistische "Umweltpolitik" vernichtet.
    Nach der Kraftwerksbranche kommt jetzt die Automobilbranche und danch die Chemiebranche dran. Die Grundstoffindustrie wurde ja schon vor Jahren von dieser asozialen "Umweltpolitik-Ministerium" der Grünen-Kommunisten aus Deutschland verbannt.
    Was bleibt sind Arbeiten im Hilfsarbeiter Bereich und Dienstleistung. Arbeiten die für einen Hungerlohn erbracht werden soll.
    Willkommen in der neuen Welt der Kommunisten. Umverteilung von Unten nach Oben. Und das Umweltbundesamrt ist die Zentrale dieser Kommunsiten.
    Hier werden Angst und Lügen Märchen/Studien für die naive Deutsche Gesellschaft in Auftrag gegeben um die Deutschen weiter in der Angst von Strahlung, CO, Nitrat usw. halten.
    Somit können die Kommunisten in Zukunft die Grenzwerte für diese "bösen" Stoffe unserer Wohlstandsgesellschaft festsetzen. Und diese Grenzwerte werden immer weiter auf NULL gesenkt und somit auch unser Wohlstand. Unser Wohlstand der auf der wirtschaftlichen Mehrwertschöpfung basiert wird durch diese Grenzwert Festsetzungspolitik komplett ausradiert. Da rührt sich dann nichts mehr. Weder in der Wissenschaft noch in der Forschung und Entwicklung.
    Die Politik erklärt alles als "Böse" und beschließt Grenzwert Gesetze, die unserer wirtschaftlichen Mehrwertschöpfung die Hände binden.

  • Zigtausende kommen jetzt bei den Automobilkonzernen, den Energieversorgern, den Banken, den Versicherungen usw. noch mit dazu.

  • 4,5 Mio. in ALG II und Hartz IV
    2,53 Mio. in ALG 1
    ca. 500.000 - 1 Mio. in oft sinnlosen Weiterbildungs-, Umschulungs- und anderen Maßnahmen, 1 Euro-Jobs (fallen auch aus der Statistik raus), Minijobber und Aufstocker

    Macht summa summarum 7 Mio. Erwerbslose, welche nur noch von Sozialtransfers überleben können! Dabei sind die ca. 1 Mio. Migranten, die noch gar nicht in den Jobcentern verwaltet sind, noch gar nicht mit dazugerechnet.
    Man muss diese Fakten zur Kenntnis nehmen.
    Was interessieren mit 2,53 Mio. wenn die „verdeckte Erwebslosigkeit“ millionenfach höher liegt.

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