
DüsseldorfDer deutsche Arbeitsmarkt wird voraussichtlich ohne große Blessuren durch das Konjunkturtief im Winter kommen. Neun Prozent der Unternehmen planen im ersten Quartal 2013 sogar Neueinstellungen, nur vier Prozent Personalabbau. Das ist das Ergebnis des Manpower-Arbeitsmarktbarometers, einer repräsentativen Befragung unter gut 1.000 Unternehmen, wie das Handelsblatt (Dienstagausgabe) berichtet. Manpower ist ein weltweit tätiger Personaldienstleister.
„Die Unternehmen reagieren auf die Euro-Krise nicht sofort mit Entlassungen“, sagte Vera Calasan, Chefin von Manpower Deutschland. Die Unternehmen hielten an ihren Fachkräften fest. Angesichts des sich erholenden Ifo-Geschäftsklimaindexes sei das ein sinnvolles Vorgehen.
Die besten Jobchancen gibt es bundesweit im Großraum München: Dort planen 13 Prozent der Unternehmen, ihr Personal im ersten Quartal aufzustocken, lediglich ein Prozent denkt an Personalabbau. Dagegen stagniert der Ausblick für das Ruhrgebiet: Gerade mal ein Prozent erwägt Neueinstellungen, ein Prozent der Unternehmen muss entlassen.

Ein kluger Unternehmer behält seine Stammbelegschaft und Bildet es aus in ruhigere zeiten damit es nach der krise noch besser eingesetzt werden kann. Wenig kluge Unternehmer entlassen oder wissen nichts besseres als das personal kehren zu lassen.Gute Betriebsräte erkennt man erst in der Krise wenn diese sich für Werkserhaltungen ,Fortbildungen und Reparaturen oder erweiterungen in den Stillstandszeiten sich stark machen anstatt alles auf dem Zufall darauf ankommen zu lassen. Konzerne die Personal entlassen und nicht weiterbilden sollten bei steigende Konjunktur einen Allgemeinen Einstellungsverbot erhalten solange nicht zumindestens 50% der alte entlassene Belegschaft wieder eingestellt wurde.

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Zitat : Deutscher Arbeitsmarkt zeigt sich krisenfest
Die Krisenfestigkeit des Deutschen Marktes hat Deutschland wieder den Schlitzaugen zu verdanken : nach Streit um paar Inselchen ist der Automarkt der Japaner in China um 75 % eingebrochen und die Chinesen gleichen entsprechend den Ausfall mit Deutschen Autos aus. Ist eigentlich eine Wiederholung des Fukuschima-Effektes.
Nach beilegung der Störung kommt wieder die bittere Wahrheit.......wir sind die DDR mit Reisefreiheit !
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