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Umfrage: Deutscher Arbeitsmarkt zeigt sich krisenfest

exklusivTrotz Konjunkturtief: Der Arbeitsmarkt in Deutschland reagiert auf die Krise nicht sofort mit Entlassungen. In manchen Regionen wollen Unternehmen sogar aufstocken.

Der Arbeitsmarkt wird wohl trotz Konjunkturtief nicht einbrechen. Quelle: dpa
Der Arbeitsmarkt wird wohl trotz Konjunkturtief nicht einbrechen. Quelle: dpa

DüsseldorfDer deutsche Arbeitsmarkt wird voraussichtlich ohne große Blessuren durch das Konjunkturtief im Winter kommen. Neun Prozent der Unternehmen planen im ersten Quartal 2013 sogar Neueinstellungen, nur vier Prozent Personalabbau. Das ist das Ergebnis des Manpower-Arbeitsmarktbarometers, einer repräsentativen Befragung unter gut 1.000 Unternehmen, wie das Handelsblatt (Dienstagausgabe) berichtet. Manpower ist ein weltweit tätiger Personaldienstleister.

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„Die Unternehmen reagieren auf die Euro-Krise nicht sofort mit Entlassungen“, sagte Vera Calasan, Chefin von Manpower Deutschland. Die Unternehmen hielten an ihren Fachkräften fest. Angesichts des sich erholenden Ifo-Geschäftsklimaindexes sei das ein sinnvolles Vorgehen.

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Die besten Jobchancen gibt es bundesweit im Großraum München: Dort planen 13 Prozent der Unternehmen, ihr Personal im ersten Quartal aufzustocken, lediglich ein Prozent denkt an Personalabbau. Dagegen stagniert der Ausblick für das Ruhrgebiet: Gerade mal ein Prozent erwägt Neueinstellungen, ein Prozent der Unternehmen muss entlassen.

 

  • 11.12.2012, 07:59 Uhrexkoelner

    Aber keine Sorge, der BDI und andere arbeiten bereits daran! Nachdem diese Herren und Ursula die Falschaussage vom Fachkräftemangel in die Welt gesetzt haben und immer wieder wiederholen, bis es jeder Journalist ohne nachzudenken abschreibt, werden sie weitere Bemühungen anstellen die Gehälter junger Ingenieure weiter abzusenken durch stärkeren Zuzug gut qualifizierter Südeuropäer - und so begegnen sie der Demografie - Nordeuropa hat billige hochqualifizierte Arbeitskräfte, Südeuropa verelendet und die billigen Ingenieure hier bezahlen mit ihren Steuern den Transfer für den Euroraum, damit das möglichst lange so bleibt - Toll!

  • 11.12.2012, 09:21 UhrVoltaire

    Sie wollen doch die "Ursula" in Bezug auf den Fachkräftemangel nicht der Falschaussage bezichtigen! Die Wirklichkeit sieht doch so aus:

    Nachdem wir derzeitig eine jährlich konsolidierte Wachstumsrate größer 10 Prozent haben, also eine verdeckte um ca. 9 Prozent über der offiziell vom statistischen Bundesamt getürkten veröffentlichten Zahl, herrscht ein extremer Bedarf sowohl an Fach- als auch Hilfskräften.

    Aufgrund der Vollbeschäftigung werden ausländische Fachkräfte mit Berufsausbildung mit mind. 70.000 EUR und Akademiker mit einem technischen Studienabschluss größer 120.000 EUR Jahresgehalt zzgl. einer einmaligen Integrationsprämie von 40.000 EUR angeheuert.

    Darüber hinaus haben sich die Unternehmen entschlossen, die Lohn- und Gehaltszahlungen für ihre Arbeiter und Angestellten zum 01.12.2012 je nach Branche zwischen 25 bis 35 Prozent rückwirkend zum 01. Januar 2012 anzuheben.

    Weiterhin erstatten die Unternehmen auf Antrag ihren MitarbeiterInnen die Kita-Kosten für deren Kinder und darüber hinaus die Kosten für Freizeitaktivitäten und Teilnahme an Glücksspielen mit bis zu 3.000 EUR pro Jahr.

    Ehemalige Angestellte werden angeschrieben, ihren "wohlverdienten Ruhestand" zu unterbrechen. Für eine befristete Anstellung wäre man bereit, das letzte Monatsgehalt zzgl. einem Entgeltzuschlag von 30 Prozent und einer einmaligen Anti-Abwrackpräme in Höhe von 5.000 EUR zu bezahlen.

  • 11.12.2012, 09:21 UhrNexus

    Wie das Aufstocken funktioniert, hat die gestern veröffentlichte Studie gezeigt. Da werden sehr oft Vollzeitstellen in Minijobs umgewandelt. Man sollte diese Ankündigungen mit Vorsicht geniessen. Billig und noch billiger ist die Devise.

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