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Umsatzwachstum: Handwerk profitiert von guter Konjunkturlage

Das deutsche Handwerk erwartet 2011 dank der guten Konjunktur ein Umsatzwachstum von über drei Prozent und ein Beschäftigungszuwachs um 25.000 Stellen. Kritik aus der Branche gab es für die Verzögerung der Energiewende.

2011 wurden 25.000 neue Stellen im Handwerk geschaffen. Quelle: dpa
2011 wurden 25.000 neue Stellen im Handwerk geschaffen. Quelle: dpa

BerlinDas deutsche Handwerk erwartet aufgrund der guten Konjunkturlage für das Jahr 2011 ein Umsatzwachstum von mehr als drei Prozent. Auch sei mit einem Beschäftigungszuwachs um 25.000 Stellen zu rechnen, sagte der Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Holger Schwannecke, der „Braunschweiger Zeitung“ vom Samstag. Er sprach von einem „hervorragenden Ergebnis“, das trotz aller Schwierigkeiten auch für 2012 optimistisch stimme.

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Kritik übte Schwannecke an Verzögerungen bei der politischen Umsetzung der Energiewende, die sich auch im Handwerk bemerkbar machten. So sei es sehr bedauerlich, dass das Gesetz zur steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung seit einem halben Jahr durch einen Bund-Länder-Streit verzögert werde, was Investitionen in diesem Bereich behindere. Offensichtlich habe die Bundesregierung das Potenzial, das sich durch Investitionen in mehr Energieeffizienz ergebe, noch nicht ausreichend erkannt.

  • 05.11.2011, 21:17 Uhrmanfrednowak

    Ein Umsatzzuwachs von 3% wird als hervorragendes Ergebnis gefeiert. Nun es ist auch erfreulich. Leider ist diese Lesart ungenügend. Schaut man auf die Ertragskraft der Betriebe, so ist zu bemerken, daß diese schon seit vielen Jahren abnimmt. Besonders Kleinbetriebe können heute kaum noch die erforderlichen Rücklagen und Investitionsnachrüstungen aufbringen. Angestellte Handwerker haben Mühe mit Ihrer oft harten Arbeit ihre Familien zu ernähren. Eine kritischere Bestandsaufnahme würde auch den Handwerksorganisationen gut anstehen.

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