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US-Arbeitslosigkeit: Zahl der Erstanträge steigt stärker als erwartet

Der amerikanische Arbeitsmarkt verlor in der vergangenen Woche an Schwung. Im Vierwochendurchschnitt notierten die Statistiker jedoch weiterhin eine sinkende Zahl neuer Arbeitsloser.

Plakat im Arbeitsamt: US-Erstanträge steigen leicht. Quelle: dpa
Plakat im Arbeitsamt: US-Erstanträge steigen leicht. Quelle: dpa

HB WASHINGTON. In den USA ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche etwas stärker gestiegen als erwartet. Die Zahl sei um 11 000 auf 444 000 geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten mit 437 000 Erstanträgen gerechnet.

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Der Vorwochenwert wurde von 434 000 auf 433 000 Anträge nach unten revidiert.

Im aussagekräftigeren Vierwochendurchschnitt sank die Zahl der Erstanträge um 9 000 auf 440 750. Der Vorwochenwert wurde von 450 250 auf 449 750 revidiert.

Unterdessen haben die amerikanischen Einzelhändler im Dezember überraschend weniger umgesetzt. Die Erlöse fielen um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Handelsministerium am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Analysten hatten dagegen einen Anstieg um 0,5 Prozent erwartet. Ohne Autos hatten die Händler 0,2 Prozent weniger in den Kassen. Auch hier hatten Analysten mit einem Plus von 0,3 Prozent gerechnet. Das war der erste Umsatzrückgang in drei Monaten. Die Daten schürten Sorgen über die Nachhaltigkeit der wirtschaftlichen Erholung in den USA.

Der Einzelhandelsumsatz gilt als wichtiger Indikator für die Konjunkturentwicklung in den USA, da deren Wirtschaftsleistung zu mehr als zwei Dritteln vom privaten Konsum abhängt. Wegen des Weihnachtsgeschäfts ist der Dezember ein wichtiger Monat für den Einzelhandel.

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