US-Daten
Weniger Aufträge, mehr Vertrauen

Der Auftragseingang für langlebige Güter in den USA ist im Januar überraschend um 7,8 Prozent eingebrochen. Analysten hatten lediglich mit einem Rückgang von 2,5 Prozent gerechnet, nachdem die Bestellungen im Dezember um 2,8 Prozent gestiegen waren. Die US-Verbraucher zeigen indes mehr Vertrauen in die Wirtschaft ihres Landes.

HB BERLIN. Der Index des Verbrauchervertrauens kletterte im Februar auf 112,5 von revidiert 110,2 Zählern im Januar, wie das Forschungsinstitut Conference Board mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit einem Rückgang auf 108,9 Punkte gerechnet. Besonders die Lage am Arbeitsmarkt werde von den Verbrauchern besser eingeschätzt, erklärte das Institut.

Der Erwartungs-Index kletterte auf 94,8 von 94,4 Zählern. Der Index der gegenwärtigen Lage verbesserte sich auf 139,0 von 133,9 Punkten im Januar. Die Stimmung der Verbraucher gilt als zentraler Indikator für die Konsumausgaben, die etwa zwei Drittel der US-Wirtschaftsleistung ausmachen.

Nicht so gut lief es beim US-Auftrageingang für langlebige Güter. Er brach im Januar überraschend um 7,8 Prozent ein.

Ohne den sehr schwankungsanfälligen Bereich Transport, in dem etwa Flugzeuge enthalten sind, gab es den am Dienstag veröffentlichten Daten zufolge einen Rückgang um 3,1 Prozent. Ohne Rüstungsaufträge ergab sich ein Minus von 7,8 Prozent.

Die Bestellungen in der Zivilluftfahrt gingen um 60 Prozent zurück, die Aufträge für Militärflugzeuge um knapp 55 Prozent. Der Dollar gab in Folge der Daten etwas nach, auch die Aktien verloren an Boden.

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