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US-Konjunktur: Greenspan sieht kein Ende der Krise

Der ehemalige Chef der US-Notenbank Fed, Alan Greenspan, hat vor einer zweiten Talfahrt des Immobilienmarktes gewarnt. Dies würde das jüngst wieder gestiegene Vertrauen in die Wirtschaft zerstören, sagte Greenspan am Sonntag im US-Fernsehsender ABC.

Ex-Fed-Chef Greenspan: Immobilienpreise nur vorübergehend stabilisiert. Quelle: Reuters
Ex-Fed-Chef Greenspan: Immobilienpreise nur vorübergehend stabilisiert. Quelle: Reuters

HB WASHINGTON. "Unter diesen Umständen würde es eine sehr deutliche Veränderung der Trends im Verbrauchervertrauen geben." Er rechne zwar nicht mit einem starken Rückgang, aber die Immobilienpreise hätten sich nur vorübergehend stabilisiert.

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Mit Blick auf das Haushaltsdefizit der USA verwies Greenspan auf die Mehrwertssteuer als eine Lösungsmöglichkeit. Mit diesem Ansatz könnte das Defizit ohne größere Auswirkungen auf die Wirtschaft unter Kontrolle gebracht werden. Zur Zinspolitik sagte Greenspan, er hoffe die Federal Reserve habe noch ein paar Jahre Zeit, bis sie wieder die Zinsen erhöhen müsse. "Aber ich glaube nicht, dass sie das haben."

Experten gehen davon aus, dass die Federal Reserve noch längere Zeit an ihrer Niedrigzinspolitik festhalten wird. Die Banken können sich seit Monaten fast zum Nulltarif bei der Federal Reserve mit Geld eindecken. Die Fed will mit der Politik des billigen Geldes die Konjunktur ankurbeln.

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