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Verbraucherpreise: Inflation in Euro-Zone fällt auf Zielmarke

Der Preisdruck in der Euro-Zone ist zu Jahresbeginn leicht gefallen. Die Verbraucherpreise sindst auf die von der Europäischen Zentralbank angepeilte Zielmarke von 2,0 Prozent gesunken.

Die Inflation in der Euro-Zone hat sich verlangsamt. Quelle: Reuters
Die Inflation in der Euro-Zone hat sich verlangsamt. Quelle: Reuters

Brüssel/Berlin/LuxemburgDie Inflationsrate in der Eurozone ist im Januar erstmals seit mehr als zwei Jahren auf die von der Europäischen Zentralbank (EZB) angestrebte Zielmarke von 2,0 Prozent gesunken. Das teilte die EU-Statistikbehörde Eurostat am Freitag in Luxemburg aufgrund erster Berechnungen mit.

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Europa-Konjunktur

Bis zu der Marke von 2,0 Prozent sieht die EZB die Preisstabilität gewährleistet. Letztmals lag die Inflationsrate im November 2010 mit 1,9 Prozent nicht über diesem Wert. Im November und Dezember 2012 hatte die Preissteigerung bei den Lebenshaltungskosten im Euroraum noch bei jeweils 2,2 Prozent gelegen.

Von Reuters befragte Experten hatten damit gerechnet, dass die Jahresteuerung auf dem Dezember-Wert von 2,2 Prozent verharrt.

  • 02.02.2013, 17:36 UhrSebastian

    2 Prozent stimmt sicher nicht.

  • 02.02.2013, 11:36 UhrMIRO

    Die Lügen ohne Rot zu werden! Aber, die Wahrheit wird sie alle einholen!gez.walterwerner.de

  • 01.02.2013, 12:42 UhrRealitaet

    Es sind mal wieder Lügenzahlen. Die Inflationsrate liegt für die notwendigen Dinge einer Familie mit zwei Kindern bei gut 8 % innerhalb eines Jahres. Die aufgezeichneten Tatsachen belegen das eindeutig. Massive Treiber sind Energie, Strom, Gas, Sprit und inzwischen die kommunalen Abgaben. Einen realen Nettoausgleich gibt es seit Jahren nicht. Was das für eine Familie bedeutet, kann man unschwer errechnen. Die Politik versagt auf dieser Linie völlig.

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