Verbraucherpreise

Inflationsrate im August stabil bei 0,4 Prozent

Im August legten die Verbraucherpreise um 0,4 Prozent zu, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mit. Vor allem die Energiepreise waren nicht mehr so stark gesunken wie in den Vormonaten.
Die Energiepreise nicht mehr ganz so stark gesunken wie in den Vormonaten. Quelle: dpa
Preise in Deutschland

Die Energiepreise nicht mehr ganz so stark gesunken wie in den Vormonaten.

(Foto: dpa)

WiesbadenDer Aufwärtstrend bei der Inflation ist vorerst beendet. Im August legten die Verbraucherpreise um 0,4 Prozent zu und damit genau so stark wie im Juli, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Es bestätigte damit vorläufige Berechnungen von vor zwei Wochen. In den vorherigen Monaten hatte die Inflation stetig angezogen. Von Juli zu August änderten sich die Preise den Angaben zufolge nicht.

Die weiterhin niedrige Inflationsrate im August war den Statistikern zufolge wie schon in den Vormonaten „maßgeblich“ auf sinkende Energiepreise zurückzuführen. Diese fielen im vergangenen Monat um 5,9 Prozent niedriger aus als ein Jahr zuvor. Allerdings habe sich der Rückgang bei den Energiepreisen abgeschwächt, erklärte die Behörde. Im Juli hatte das Minus noch 7,0 Prozent betragen.

Mit 15 ist das eigene Girokonto Standard
Die Höhe des Taschengeldes
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Viele Eltern in Deutschland werden sich wohl die Frage stellen, welche Höhe für das Taschengeld der eigenen Kinder angemessen ist. Laut Meinungsforschungsinstitut „Yougov“ erhalten Kinder mit sechs Jahren im Schnitt zwei Euro Taschengeld pro Woche. Mit zehn Jahren dürfen es dann schon fünf Euro, mit 14 Jahren schließlich zehn Euro pro Woche sein. In einer vom Institut durchgeführten Umfrage gaben übrigens 64 Prozent der Eltern an, dass sie ihrem Kind das Taschengeld persönlich überreichen. Ein Fünftel überweist das Geld auf das Bankkonto des eigenen Sprösslings.

Thema Geld als Schulfach?
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Wie mit dem eigenen Geld umzugehen ist, soll Kindern schon in frühen Jahren beigebracht werden. Nur wer ist dafür verantwortlich? „Eltern sollten ihren Kindern den Umgang mit Geld beibringen“, befindet mit rund 94 Prozent die deutliche Mehrheit der Befragten.

Aber auch die Schulen werden vermehrt in die Verantwortung gezogen. 65 Prozent stimmen der Aussage zu, dass der Umgang mit Geld in der Schule gelehrt werden sollte. Über die Hälfte geben in der Umfrage jeweils an, dass Kinder viel zu viel Geld geschenkt bekämen und demnach besitzen, wodurch sie auch dessen Wert nicht mehr zu schätzen wüssten.

Kinder sollen jobben
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Exakt die Hälfte der Befragten stimmt der Aussage zu, dass Eltern ihre Kinder über 14 Jahre dazu anhalten sollten, selbst etwas hinzuzuverdienen. Für 47 Prozent ist die logische Konsequenz daraus, dass der Nachwuchs allein darüber entscheiden darf, wofür das eigene Geld letztlich ausgegeben wird.

Das zahlst du selbst!
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Dass Eltern für die Grundbedürfnisse der eigenen Knirpse aufkommen, ist für eine überwiegende Mehrheit klar. Weit unter zehn Prozent befinden, dass die Kinder selbst für Kleidung, Schulbedarf und Grundnahrungsmittel zahlen müssen. Strittig ist allerdings, wo die Grenze zum persönlichen Luxus liegt.

Für 29 Prozent zählt das Smartphone dazu, weshalb der Nachwuchs selbst dafür löhnen soll. Die laufenden Kosten für das Gerät müssen die Hälfte der Kinder und Jugendlichen tragen. 57 Prozent der Eltern befinden, dass der Gang zum Konzert oder Kino von den Sprösslingen selbst gezahlt werden muss. Süßigkeiten sollen sich 67 Prozent der Kinder selbst finanzieren.

Ein paar Scheine zum Geburtstag?
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Für knapp die Hälfte der Befragten Eltern – 48 Prozent – sind besondere Anlässe wie der Geburtstag oder Weihnachten die ideale Möglichkeit für Geldgeschenke.

Unabhängig davon halten 86 Prozent ihre Kinder dazu an, ihr Vermögen für größere Ausgaben zu sparen – der Kauf von Chips und Schokolade kann dadurch aber nur selten verhindert werden.

Geld als Erziehungsmittel?
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Ob eine Kürzung oder Erhöhung des Taschengeldes als Bestrafung oder Belohnung in der Erziehung der Kinder und Jugendlichen genutzt werden soll, ist umstritten. Rund ein Fünftel der Befragten nutzen es bereits als Bestrafung. Dabei neigen Väter (22 Prozent) eher dazu als Mütter (17 Prozent). Dafür sind die männlichen Elternteile auch eher für eine geldliche Belohnung bereit (39 Prozent) als ihre weiblichen Gegenparts (28 Prozent).

Mindestalter fürs Bankkonto?
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Ein Mindestalter ist für das eigene Bankkonto nicht im Gesetz verankert. Deshalb sagen auch zwölf Prozent, dass man direkt bei der Geburt ein Konto für das Neugeborene einrichten sollte. Bis zum sechsten Lebensjahr würden rund 18 Prozent ein Konto für ihr Kind einrichten.

Ab dem zwölften Lebensjahr wären laut der Umfrage ein Drittel mit EC-Karten versorgt. Mit 15 Jahren verfügen dann rund 65 Prozent über ein eigenes Konto. Etwa ein Drittel der Eltern meint, dass Kinder für ein eigenes Konto mindestens 16 Jahre alt sein sollten.

Besonders Mineralölprodukte wie leichtes Heizöl (minus 15,0 Prozent) und Kraftstoffe (minus 9,1 Prozent) verbilligten sich den Angaben zufolge im August. Teurer wurde demnach lediglich Strom, und zwar um 0,7 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung bei der Energie wäre die Inflationsrate im August laut Statistischem Bundesamt mit 1,1 Prozent deutlich höher ausgefallen.

Nahrungsmittel wurden den Angaben zufolge um 0,9 Prozent teurer. Besonders die Preise für Obst (plus 4,2 Prozent) und Gemüse (plus 5,3 Prozent) zogen demnach im Vorjahresvergleich deutlich an. Butter kostete 7,8 Prozent mehr, Fisch und Fischereiwaren 3,4 Prozent. Dagegen wurden Molkereiprodukte deutlich billiger; hier sanken die Preise um 6,4 Prozent.

Für die Nettokaltmiete mussten Verbraucher im August im Schnitt 1,2 Prozent mehr ausgeben als im Vorjahresmonat, wie die Statistiker weiter mitteilten. Billiger wurden dagegen Dienstleistungen rund um die Telekommunikation, und zwar um 1,5 Prozent.

  • afp
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